Wie k?nnen mittelst?ndische Unternehmen von dem Marktplatz Amazon profitieren

Der Marktplatz Amazon steht für Dynamik, Wachstum und Ver?nderung und kann gleicherma?en Fluch und Segen sein. Neben vielen Erfolgsgeschichten liest man ebenso abschreckende Geschichten von Produkt- und Kontosperrungen bis hin zu Existenz Zerst?rungen. Viele mittelst?ndische Unternehmen und Konzerne stehen (immer noch) vor der Frage: Amazon, ja oder nein? Wann und wie es sich lohnt Amazon als Vertriebskanal zu nutzen erkl?rt der erfahrene Amazon Experte Manuel Kretschmer in diesem Beitrag.

In ?hnlicher Form erschienen im Magazin Website Boosting am 10.12.2019.

Lesen Sie unten den gesamten Artikel unten, oder klicken Sie hier um die PDF-Version zu sehen:

Erfolgreich Verkaufen auf Amazon

Wie k?nnen mittelst?ndische Unternehmen von dem Marktplatz Amazon profitieren

Lesedauer: 15 Minuten

Marktplatz Amazon: Der gro?e Platzhirsch im E-Commerce

Wer an Amazon denkt, dem gehen vermutlich eine ganze Menge verschiedener Gedanken durch den Kopf.

Angefangen mit dem Cloud-Hosting AWS, über Amazon Alexa und PRIME Video bis hin zu dem Marktplatz Amazon, auf dem prim?r physische Produkte aller Art angeboten werden.

Um genau zu sein, ist Amazon der weltweit gr??te Online-Markplatz und gleichzeitig die gr??te Produkt-Suchmaschine der Welt.

Bereits 56% [1] aller online Produktsuchen fangen direkt auf Amazon an und in fast allen F?llen enden sie auch dort mit einem Kauf. Hinzu kommt, laut einer Studie der IFH K?ln [2], dass jeder zweite Online-Shopper vor einem Online-Kauf erst einmal auf Amazon recherchiert.

Dabei spielt der Gesamtauftritt von Produkt und Marke eine entscheidende Rolle, aber auch die Produktbewertungen und der Preis.

In einem dynamischen und sehr komplexen Verfahren, ermittelt der Amazon A9 Algorithmus die Relevanz von einem Produkt zu den jeweiligen Suchbegriffen, wie z.B. ?Badematten Set 3-Teilig“.

Mit Hilfe verschiedener Optimierungsschritte k?mpfen sogenannte Amazon H?ndler (eigenst?ndige Verk?ufer) und Vendoren (B2B Partner von Amazon, meist Hersteller und Lieferanten) um eine Sichtbarkeit und Rankings auf der ersten Seite der jeweiligen Suchergebnissen.

Für viele mittelst?ndische Unternehmen und Konzerne ist das Thema ?Verkaufen auf Amazon“ jedoch immer noch ein gro?er Dorn im Auge.

Auf der einen Seite gibt es leider immer noch einige Unternehmen, welche die Digitalisierung fast komplett verschlafen haben. Oftmals sind die Unternehmen in ihrem T?tigkeitsbereich, z.B. im Ladengesch?ft und Station?ren Handel absolute Profis, jedoch fehlt das notwendige an E-Commerce Know-how, die n?tige Manpower und ein Einstieg in das E-Commerce ist mit teilweise sehr hohen Kosten für eine neue Infrastruktur verbunden.

Es ist aber auch zu beobachten, dass einige Mittelst?ndler, die bereits erste erfolgreiche Schritte im E-Commerce gewagt haben, das Thema Amazon nachwievor mit gr??ter Skepsis entgegenblicken – und das nicht mit Unrecht, denn das Verkaufen auf Amazon birgt neben dem gro?en Wachstumspotential auch einige Risiken und Herausforderungen mit sich. Dazu geh?rt die Angst vor einer Abh?ngigkeit von Amazon, dem Kontrollverlust über den Vertriebskanal, die Angst, dass das Markenimage Schaden erleidet, eine deutlich geringere Marge als im Online Shop und nicht zu Letzt die Angst vor einer Kannibalisierung der anderen Vertriebskan?le.

Hinzu kommt, dass die Produkte einiger Mittelst?ndler zwar auf Amazon erh?ltlich sind, diese jedoch von autorisierten und nicht-autorisierten H?ndlern der jeweiligen Marke auf Amazon platziert wurden. Da hierbei jedoch keine einheitliche Strategie und Planung vorhanden ist, sind nur Teile des Sortiments auf Amazon erh?ltlich und die jeweiligen Produktinformationen scheinen irgendwie zusammengewürfelt.

Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass es jedes Produkt nur einmal auf Amazon geben kann bzw. darf. Bieten Beispielsweise 20 verschiedene H?ndler eine identische Schuhbürste an, so findet der Amazon Kunde diese spezifische Schuhbürste trotzdem nur einmal.

Von den 20 H?ndlern kann immer nur ein H?ndler das Einkaufswagenfeld, die sogenannte ?Buy-Box“, gewinnen.

Der Gewinn der Buy-Box ist die Voraussetzung dafür, dass die Endkunden das Produkt mit einem Klick bestellen k?nnen. Unter den verbleibenden 19 H?ndlern entbricht nun ein Kampf um das Einkaufswagenfeld, welches sich vorallem durch einen besseren Preis gewinnen l?sst. Es spielen jedoch noch weitere Faktoren, wie z.B. die Verk?uferperformance eine entscheidende Rolle.

Eigentlich nur logisch, denn für Amazon z?hlt nur eines: Dem Endkunden das bequemste und bestm?gliche Einkaufserlebnis zu gew?hrleisten. Antwortet ein Verk?ufer regelm??ig zu sp?t auf Kundennachrichten und liefert Bestellungen teilweise zu sp?t aus, kann und wird dies das Einkaufserlebnis des Kunden verschlechtern. Hinzu kommt, dass jeder H?ndler beim Anlegen der Produkte wichtige Produktinformationen hinterlegen muss wie beispielweise einen Titel, fünf Bullet Points, eine Produktbeschreibung, Keywords, Hinweise und Bilder. In diesem Fall bekommt Amazon also bis zu 20 Mal verschiedene Produktinformationen für ein und dasselbe Produkt und beh?lt sich das Recht vor, selbst zu entscheiden welche Informationen dem Endkunden nun angezeigt werden – und das nicht nur einmalig, sondern rund um die Uhr.

Heute k?nnen also ganz andere Produktinformationen angezeigt werden als morgen. Es ist also erst mal absolut nachvollziehbar das dies ein Horrorszenario für den Markeninhaber bedeutet.
Und der Mittelst?ndler? Der schaut sich das Ganze von au?en an und sieht wie seine eigentlich gut funktionierende Preispolitik und ein einheitliche Produktinformationen auf einmal Geschichte sind. Doch das muss nicht so sein, denn für (fast) alle Herausforderungen beim Verkaufen auf Amazon gibt es auch eine L?sung. Dazu sp?ter mehr…

Bei Amazon verkaufen und mehr Umsatz generieren

Bei Amazon verkaufen: Ungenutzte Potentiale, Amazon FBA, die Amazon Buy Box

Ganz gleich welche Ansicht man zu Amazon vertritt, m?chte man im E-Commerce Fu? fassen, so kommt man um den Platzhirsch Amazon nicht mehr herum. Früher als jeder andere Marktplatz und Online-Shop hat Amazon verstanden wie E-Commerce funktioniert und seine Kundenstrategie nahezu perfektioniert. Man kann über Strategien philosophieren, SEO (Suchmaschinenoptimierung) und Advertising (Werbeformate) perfekt beherrschen und anhand unz?hliger KPIs (Leistungskennzahlen) messen und optimieren – und dennoch im E-Commerce scheitern.

Denn in erster Linie geht es nur darum den Endkunden absolut zufriedenzustellen.

Dies erreicht man indem man Vertrauen schafft, eine übersichtliche und vor allem kurze Customer-Journey (Die Reise des Kunden von der Suche bis zum Kauf) hat, attraktive Preise, aber auch durch kurze Versandzeiten, einem kulanten Kundenservice und einer sehr hohen Zuverl?ssigkeit. Amazon bietet die gr??te Produktvielfalt, zu den attraktivsten Preisen mit dem bequemsten Einkaufserlebnis (1-Klick Bestellung) und der kürzesten Versandzeit (Same-Day-Delivery) an.

Dabei ist es sehr wichtig zu verstehen, dass Amazon seine H?ndler und Vendoren nicht als Kunden sieht, sondern vielmehr als Mittel zum Zweck. Doch auch hier ist es wieder ganz gleich wie man dazu steht, denn auf dem Marktplatz Amazon warten allein in Deutschland über 44 Millionen Kunden [3] mit einer hohen Kaufabsicht.

Allein 2016 wurden dort laut Bundesverband E-Commerce und Versandhandel mehr als die H?lfte der Online-Ums?tze in Deutschland abgeschlossen. [3] Anhand dieser Zahlen l?sst sich bereits unschwer erkennen, dass die Kunden ein sehr hohes Vertrauen in den Marktplatz Amazon haben es ein gigantisches Wachstumspotential gibt.

Hinzu kommt, dass viele Kunden Amazon als Referenz für ihre Recherche verwenden.

Entdeckt ein Kunde beispielsweise ein Produkt im Fachgesch?ft, station?ren Handel oder in einem Online-Shop, so geht er als n?chstes auf Amazon um sich die Produktinformationen, die Bewertungen und Kundenmeinungen durchzulesen und den Preis zu vergleichen.

Es macht also durchaus Sinn Amazon als die digitale Visitenkarte der eigenen Marke einzustufen, zu optimieren und zu pflegen. Hierzu stellt Amazon den Markeninhabern die sogenannte Brand Registry (Markenregistrierung) zu Verfügung. Mit einer angemeldeten Marke hat der Markeninhaber nun die M?glichkeit die Hoheit über alle Produkt- und Markeninformationen zu bekommen.

Dies ist die absolute Grundvoraussetzung für das erfolgreiche Verkaufen auf Amazon.

Ganz gleich welche Produktinformationen von den H?ndlern bereits hochgeladen wurden oder wie die Produkte gruppiert wurden, der Markeninhaber bestimmt ab diesem Zeitpunkt den Auftritt der Marke auf Amazon. Zus?tzlich sollte sich das n?tige Amazon Know-how intern aufgebaut oder extern eingekauft werden. Die langj?hrige Erfahrung mit dutzenden H?ndlern und Vendoren hat gezeigt, dass die Amazon Strategie von Anfang an gemeinsam mit einem Amazon Experten entwickelt werden sollte. Der Marktplatz Amazon ist grunds?tzlich viel zu komplex, um diesen mit ein paar Recherchen oder auch einem Workshop zu verstehen, geschweige denn, optimieren zu k?nnen.

Wir steigern Ihre Ums?tze und Rankings!

Verkaufen bei Amazon: Die Preispolitik

Ein weiterer Punkt, der sich mit einer Brand Registry nicht sofort beheben l?sst, ist das Thema Verkaufspreise.

Hier gilt es zwischen H?ndlern und Vendoren zu unterscheiden. Als sogenannter Seller (H?ndler) kann man die eigenen Produkte über den Marktplatz an die Endkunden verkaufen. Dabei kann man die Ware sowohl selbst versenden als auch die Logistik von Amazon, mit dem sogenannten Amazon FBA (Fullfilment-By-Amazon) Programm, nutzen.

Als Seller bestimmt man alle Produktinformationen, Lagerbest?nde und vorallem den Preis selbst. Man k?nnte also die These aufstellen, dass man als Seller, nach erfolgreicher Brand Registry, die volle Kontrolle über die Marke hat. Beliefert man keine weiteren Distributoren oder autorisierte H?ndler, welche die Ware wiederum auf Amazon verkaufen, ist dies im Regelfall die beste L?sung, um den Vertriebskanal Amazon in Angriff zu nehmen.

In den meisten F?llen stehen mittelst?ndische Unternehmen jedoch vor einer ganz anderen Situation und diverse H?ndler vertreiben die Ware und K?mpfen um die Buy-Box.

Ist dies der Fall, führt kein Weg an dem Vendor Programm vorbei – vorausgesetzt man hat Interesse daran die Ums?tze auf Amazon selbst zu erwirtschaften. Es kann durchaus auch eine Strategie sein, die digitale Visitenkarte zu optimieren und pflegen, jedoch alle Amazon-Verk?ufe über die autorisierten H?ndler abzuwickeln. Das Vendor Programm ist speziell auf Mittelst?ndler und Konzerne zugeschnitten. Dabei ist der gr??te Vorteil, dass Amazon selbst als Verk?ufer auftritt und auch bei einem h?heren Verkaufspreis die Buy-Box gewinnen kann und der Endkunde ein h?heres Vertrauen in das Produkt hat, wenn es direkt von Amazon verkauft wird. Komplett kontrollieren l?sst sich die Preispolitik damit zwar auch nicht, die Probleme lassen sich jedoch erfahrungsgem?? sehr stark reduzieren.

Gewusst wie, besteht also die M?glichkeit den Vertriebskanal Amazon als mittelst?ndisches Unternehmen selbst zu kontrollieren und das Image der Marke zu pflegen.

Kannibalisierung anderer Vertriebskan?le

Geht man davon aus, dass die beschriebenen Punkte ernst genommen und umgesetzt wurden, stellt sich nachwievor die Frage ob der Vertriebskanal Amazon wirklich eine Bereicherung für die Marke darstellt.

Es überwiegt die Angst, andere Vertriebskan?le zu Kannibalisieren, den Gesamtumsatz nur umzuverteilen, anstatt Neukunden zu gewinnen und sich somit in eine Abh?ngigkeit von Amazon mit fehlendem Zugang zu den Kunden, zu begeben. Wieso diese Sorge unberechtigt ist und sogar das Gegenteil der Fall ist, hat unter anderem eine Marktplatz-Studie aus dem Jahr 2017 von Arvato SCM Solutions [4] gezeigt.

Diese deckt sich auch mit der langj?hrigen Erfahrung der Amazon Agentur AMZ Controlling aus München. Demnach sind, bei der Anbindung von Marktpl?tzen wie Amazon, bis zu 15% Umsatzsteigerung m?glich. Das liegt prim?r daran, dass 95% der Marktplatzkunden fast exklusiv auf auf Marktpl?tzen wie Amazon einkaufen. Somit betr?gt der Anteil an Hybridkunden, die auf beiden Kan?len kaufen, lediglich 5%.

Noch interessanter wird ist der Blick auf die gesamte Kundenbasis. Es stellte sich heraus, dass der Anteil der Zuwanderer an den Hybridkunden, die ihre Erstbestellung beim Marktplatz t?tigten und anschlie?end im Markenshop einkauften, mit 15% deutlich über dem Anteil der Abwanderer mit 6% lag.

Auswirkung des Rankingssytems

Für eine abschlie?ende Bewertung ist es zudem wichtig zu verstehen, wie die Sichtbarkeit der Produkte auf Amazon zustande kommt und was dies für die Planungssicherheit bedeutet.

Hinter dem Marktplatz Amazon steckt ein komplexer Algorithmus mit einem Rankingsystem.

Produkte die über ein bestimmtes Keyword (Suchbegriff) am meisten Einheiten verkaufen, haben demnach die h?chste Relevanz für das jeweilige Keyword. Kurz gesagt: Ein Teufelskreis. Wer am meisten verkauft steht ganz vorne und nur wer vorne steht, kann mit nennenswerten Absatzzahlen rechnen.

Mit der richtigen Amazon Strategie und gezielten Optimierungen schaffen es Mittelst?ndler dennoch dem Teufelskreis zu entkommen und ein nachhaltiges Wachstum auf dem Marktplatz Amazon zu schaffen.

Wer diese Herausforderung meistert und eine funktionierende Strategie hat, profitiert von dem Rankingsystem und darf sich über einen zus?tzlichen stabilen Vertriebskanal und teilweise zehntausende Neukunden freuen.

Rankings auf der ersten Seite der Suchergebnisse bedeuten somit planbare Ums?tze.

Insbesondere Marken die au?erhalb von Amazon bereits ein gutes Branding haben, tun sich beim Start auf Amazon deutlich leichter. Markenbezogene Suchanfragen und K?ufer sind so bereits vor dem Verkaufsstart vorhanden und sorgen bereits am Anfang für eine bessere Sichtbarkeit der Produkte. Das Ziel bei einem Rankinggesteuertem Marktplatz wie Amazon ist jedoch, für die generischen Suchbegriffe ohne explizite Markennennung, wie z.B. ?Laufschuhe“, zu ranken.

Laut einem Artikel der New York Times [5] ist genau dies ein interessanter Faktor an dem Marktplatz Amazon, denn ca. 70% aller Suchanfragen auf Amazon sind generischer Art. Amazon Kunden wissen also bereits nach welcher Art Produkt sie suchen und treffen ihre Kaufentscheidung unabh?ngig von der Bekanntheit der Marke.

Der Marktplatz Amazon erfordert eine sehr gute Planung

Wenn ein mittelst?ndisches Unternehmen den Verkauf eigener Produkte auf dem Marktplatz Amazon in Erw?gung zieht, dann sollte das in erster Linie folgendes bedeuten: Entweder ganz, oder gar nicht. Mit ?ganz“ ist nicht der exklusive Verkauf einer Marke auf Amazon gemeint und ebenso nicht der Verkauf aller Produkte der Marke auf Amazon.

Es bedeutet vielmehr die komplexen Prozesse und Spielregeln der Plattform zu verstehen, die Amazon Strategie im Gesamtkontext der Marke einzuordnen und eine fachliche Expertise im Bereich Amazon SEO und Amazon Advertising zur Hand zu haben. Angefangen bei der Frage wie der Marktplatz Amazon genutzt werden soll.

Marktplatz Amazon Umsatz generieren

Erfolgreich bei Amazon verkaufen: Eine kurze Checkliste

? Die digitale Visitenkarte Amazon sollte definitiv gepflegt werden, unabh?ngig davon ob die Ums?tze von dem Markeninhaber selbst generiert werden sollen. Voraussetzung dafür ist die Amazon Brand Registry.

? Werden die Produkte einer Marke ebenfalls von autorisierten H?ndlern der Marke über Amazon vertrieben, w?hrend der Markeninhaber selbst Ums?tze generieren m?chte, mit einem m?glichst geringen Risiko in einen Preiskampf gegen die eigenen H?ndler zu geraten, dann empfiehlt sich eine B2B Partnerschaft mit Amazon als sogenannter Vendor.

? Ganz oder gar nicht. Wachstum auf Amazon erfordert professionelle Unterstützung oder erfahrene Inhouse Mitarbeiter, sowie interne Kapazit?ten für Content, Bilder und das Amazon Tagesgesch?ft. Professionelle Unterstützung sollte bereits bei dem Set-Up des Verk?uferkontos, den Konditionsverhandlungen mit Amazon im Vendor-Programm und bei der Auswahl der Produkte vorhanden sein.

? Weniger ist mehr. Die richtige Produktauswahl ist die Voraussetzung für eine erfolgreiches Wachstum auf Amazon. Dabei sollte das bestehende Produktsortiment in verschiedene Priorit?tsstufen eingeteilt werden. Erfahrungsgem?? empfiehlt es sich maximal 20 Produktfamilien gleichzeitig mit allen Ma?nahmen zu fokussieren. Entwickelt sich ein Artikel, trotz gemeinsamer Umsetzung mit einem Amazon Experten oder einer Amazon Agentur und trotz einem klaren Optimierungs-System nicht wie gewünscht, sollten die betroffenen Artikel nach sp?testens drei Monaten ausgetauscht werden.

? Amazon ist ein datenbasiertes Unternehmen und sollte genauso behandelt und genutzt werden. Mithilfe verschiedener Tools lassen sich alle relevanten KPIs effizient verfolgen und auswerten. Daten sollten die Grundlage für Optimierungen und für strategische Entscheidungen sein.

Viel Erfolg beim Verkaufen bei Amazon!

Manuel Kretschmer

Manuel Kretschmer

Founder AMZ Controlling

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Quellen:

[1] Vgl. Geiger, Lisa: ?Amazon l?st Google als gr??te Produktsuchmaschine ab“, in: Lead Digital, 23.04.2019, [online] https://www.lead-digital.de/amazon-loest-google-als-groesste-produktsuchmaschine-ab/ [13.11.2019].

[2] Vgl. Stüber, Dr. Eva / Carolin Leyendecker: Die Amazon-Offensive, in: IFH K?ln, 27.04.2018, [online] https://www.ifhkoeln.de/blog/details/die-amazon-offensive/ [13.11.2019].

[3] Vgl. Kroker, Michael: Amazon in Deutschland: 44 Millionen Kunden – davon 17 Millionen Nutzer von Prime | Kroker’s Look @ IT, in: Wirtschafts Woche, 18.05.2016, [online] https://blog.wiwo.de/look-at-it/2016/05/18/amazon-in-deutschland-44-millionen-kunden-davon-17-millionen-nutzer-von-prime/ [13.11.2019].

[4] Vgl. Tietjen, Immo: Marktpl?tze für Modemarken, in: Arvato Bertelsmann, 31.07.2017, [online] https://arvato-supply-chain.com/fileadmin/scm/de/Landing_Pages/whitepaper/Fashion__Beauty___Lifestyle/Arvato_-_Marktplaetze_fuer_Modemarken__1__-_DE.pdf [13.11.2019].

[5] Vgl. Creswell, Julie: How Amazon Steers Shoppers to Its Own Products, in: New York Times, 25.06.2018, [online] https://www.nytimes.com/2018/06/23/business/amazon-the-brand-buster.html [13.11.2019].

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Die Amazon Keyword-Recherche

Die Amazon Keyword-Recherche.

Wie du deine Rankings auf Amazon rockst!

Lesedauer: 5 Minuten

Amazon ist heutzutage bei vielen Konsumenten online die erste Anlaufstelle, um nach neuen Produkten zu suchen. Die Konsumenten wissen um die zahlreichen Vorteile des Online-Marktplatzes Amazon. Schnelle Lieferung, riesige Auswahl, unkomplizierte Kaufabwicklung – auf Amazon gibt es einfach alles und das schnell. Daher nutzen auch viele Online-H?ndler Amazon als Plattform, um ihre Produkte an den Mann (und natürlich auch an die Frau) zu bringen. Die Amazon Keyword-Recherche spielt dabei ein entscheidende Rolle. 

Doch wie wird man als einer von tausenden H?ndlern auf Amazon unter all der Konkurrenz gefunden? Wie werden die eigenen Produkte gefunden? Oder ganz einfach gefragt: Was tippen die Konsumenten auf der Suche nach den gewünschten Produkten eigentlich in das Suchfeld auf Amazon ein?

Die Keyword Recherche für Amazon mit verschiedenen Tools.
Abb. 1: Was tippen die Konsumenten auf der Suche nach den gewünschten Produkten eigentlich in das Suchfeld auf Amazon ein?

Das sind die zentralen Fragen – Was tippen die Konsumenten in das Suchfeld? Wonach suchen meine potenziellen K?ufer überhaupt? Welche Suchbegriffe verwenden sie?

Um das herauszufinden und auf Amazon maximalen Erfolg zu erzielen, ist eine Keyword-Recherche auf Amazon natürlich unumg?nglich. Denn auf Amazon z?hlt nicht der Traffic allgemein, sondern vor allem ein zielgerichteter Traffic.

Amazon Keyword-Recherche

Aber starten wir zuerst einmal mit den wesentlichen Fragen:

Was ist denn eigentlich eine Keyword-Recherche?

Die Keyword-Recherche ist die Suche oder auch die Identifikation der relevanten Suchbegriffe (Keywords) zu einem bestimmten Produkt, welches auf Amazon m?glichst erfolgreich verkauft werden soll. Entscheidend und relevant sind also die Keywords/die Suchbegriffe, welche die Konsumenten ins Suchfeld tippen.

Verdeutlichen wir das Ganze anhand eines Beispiels:

Jemand m?chte eine Cap auf Amazon kaufen. Manche K?ufer suchen nun nach einer neuen Cap, indem sie einfach nur ?Cap“ in das Suchfeld tippen, weil sie vielleicht noch gar keine genaue Vorstellung davon haben, wie diese aussehen soll. Andere suchen vielleicht etwas spezifischer nach einer ?Snapback“. Wieder andere nach ?Baseball Cap“. Einige K?ufer k?nnten aber auch recht allgemein nach einer ?Kappe“ oder ?Mütze“ suchen. Oder vielleicht sogar recht genau und detailliert nach einer ?Cap rot mit Stick“.

Wie geht man denn nun an so eine Keyword-Recherche ran? Welche Vorbereitungen sollten für die Amazon Keyword-Recherche getroffen werden?

Ziel einer Keyword-Recherche ist es, m?glichst viele unterschiedliche und gleichzeitig relevante Keywords/Suchbegriffe zu identifizieren, um diese auf der Amazon Produktdetailseite sowie im Backend des Amazon Seller Central richtig zu platzieren. Schlie?lich sollen die Produkte bei vielen verschiedenen Suchanfragen gefunden und natürlich m?glichst weit oben auf Seite 1 angezeigt werden.

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Für die Amazon Keyword-Recherche gibt es unz?hlige kostenlose wie auch kostenpflichtige Tools, die dich beim Finden der relevanten Keywords unterstützen. Bevor du dich aber an die Keyword-Recherche mit den Tools machst, solltest du dir vorab schon einmal ein paar Gedanken zum entsprechenden Produkt machen.

1. K?pfchen einschalten

Schalte den eigenen Kopf ein! Welche Suchbegriffe würdest du nutzen, um das Produkt auf Amazon zu suchen und zu finden? Brainstorming mit Kollegen und Freunden ist hier eine gute Methode, um deine eigenen Suchbegriffe zu erweitern und zu verifizieren.

2. Synonyme

Welche Begriffe k?nnen synonym zu deinem Hauptkeyword (also dem zentralen Suchbegriff) verwendet werden? Online gibt es zahlreiche Tools (z.B. synonyme.woxikon.de oder openthesaurus.de), die dir eine Vielzahl von Synonymen zu einem bestimmten Begriff aufzeigen.

3. Autosuggest-Funktion

Nutze au?erdem die?Autosuggest-Funktion?von Amazon und Google. Welche Suchbegriffe oder auch Kombinationen (Long Tail Keywords) erscheinen, wenn du einen Suchbegriff oder ein Hauptkeyword eintippst. Wie wird der eingegebene Suchterm automatisch von Amazon oder Google vervollst?ndigt? Die Autosuggest-Funktion liefert oft hilfreiche Ideen und weitere Quellen für Keywords. Oftmals sind gerade die Long Tail Keywords, die die weniger hart umk?mpft sind und folglich eher zu einem Kaufabschluss führen k?nnen.

Abb. 2: Autosuggest-Funktion auf Amazon

4. Wettbewerb analysieren

  1. Schau dir auch den Wettbewerb auf Amazon an. Oft kannst du relevante Keywords auf den Produktdetailseiten der Konkurrenz entdecken. Schau dir hierbei vor allem Konkurrenz-Produkte an, die besser oder sehr weit oben geranken, also auf Amazon aufgelistet werden. Amazon bietet au?erdem auf den Produktdetailseiten verschiedene Rubriken wie beispielsweise ?Wird oft zusammen gekauft“ oder ?Andere Kunden kauften auch“ – es lohnt sich auch einen Blick auf die Produkte, die hier aufgeführt werden, zu werfen, um m?gliche Keywords zu identifizieren.
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Hier eine Liste kostenloser Amazon Keyword-Recherche Tools:

  • Sonar
  • Sistrix
  • Keyword Tool Dominator (KTD)

Und hier noch einige kostenpflichtige Tools mit speziellen Features:

  • Helium10
  • Jungle Scout
  • Sellics
  • ShopDoc
  • Amalytix

Ergebnis der Keyword-Recherche:

Nach der ausführlichen Keyword-Recherche solltest du nun eine Liste mit deinem Hauptkeyword sowie zahlreichen weiteren, relevanten Suchbegriffen (Mid Tail Keywords und Long Tail Keywords) haben, welche potenzielle K?ufer für ihre Suchanfrage auf Amazon nutzen k?nnten. Darunter sind natürlich ein paar Top-Keywords mit hohem Suchvolumen, aber auch Long Tail Keywords, also mehrere Suchbegriffe, die bereits sehr spezifisch sind und die Ergebnisse der Suchanfrage schon etwas genauer eingrenzen.

Was ist nun mit den Keywords aus deiner Keyword-Liste zu tun? Wie werden die Keywords auf Amazon richtig verwendet?

Auf Amazon z?hlt der Kunde! Daher solltest du im ersten Schritt die relevantesten Keywords, also die Suchbegriffe mit dem h?chsten Suchvolumen, auf deiner Amazon Produktdetailseite einbauen. Das Zauberwort hier lautet: Amazon SEO-Optimierung. Titel, Bullet Points und Produktbeschreibungen sind also so zu gestalten, dass sie die relevantesten Keywords enthalten, aber für den Kunden dennoch gut lesbar und ansprechend sind. Die wahllose Aneinanderreihung m?glichst vieler Keyword ist also der absolut falsche Weg, um die Amazon Produktlisting zu optimieren.

Nicht zu vergessen sind die Backend Keywords!

Die sogenannten ?Hidden Keywords“, also die versteckten Suchbegriffe im Backend, eignen sich hervorragend für das Platzieren von Keywords, welche nicht sinnvoll in den Titeln und Bullet Points eingearbeitet werden k?nnen und zu schlecht leserlichen Resultaten führen würden. In den Hidden Keywords k?nnen au?erdem alle weiteren recherchierten Keywords untergebracht werden, falls die Anzahl der gefundenen Keywords aus der Keyword-Recherche einfach zu gro? ist. Dazu z?hlen z.B. auch falsche Schreibweisen und Rechtschreibfehler. Falls ausreichend Platz vorhanden ist, sollte der Fokus auf Long Tail Keywords und relevante Phrasen gelegt werden. So k?nnen gleichzeitig mehrere Suchanfragen und Keyword Kombinationen abgedeckt werden. Eine Doppelnennung einzelner Suchbegriffe schadet nicht, sollte aber nur verwendet werden, wenn relevante Suchphrasen eingearbeitet werden sollen. Diese lassen sich oft kürzen.

Sind Beispielsweise die Suchphrasen “Herren Geldb?rse”, “Geldb?rse Leder” und “Herren Geldb?rse Leder” vorhanden, reicht letztere Suchphrase aus, um die anderen Kombinationen direkt mit abzudecken und in den Suchergebnissen zu indexieren.

Und warum der ganze Aufwand?

Ziel ist es, mithilfe der Amazon Keyword-Recherche die organischen Rankings auf Amazon zu optimieren und m?glichst auf Seite 1 der Suchergebnisse angezeigt zu werden. Die Wahl der Keywords für die einzelnen Produktseiten ist für den Erfolg auf Amazon extrem wichtig. Der Amazon A9 Algorithmus ordnet (vereinfacht gesagt) die Produkte auf Amazon nach ihrer Relevanz ein. Der Kunde ist K?nig – dieser Leitsatz gilt auf Amazon mehr denn je. Eines der wichtigsten Ziele auf Amazon ist es daher, stets für ein einzigartiges Kundenerlebnis zu sorgen und eine einmalige Erfahrung zu schaffen. Zentrale Faktoren zur Einordnung des Amazon A9 Algorithmus sind daher: die Verk?ufe sowie die Interaktion mit spezifischen Suchanfragen.

Es gilt also: Je relevanter ein Produkt für eine bestimmte Suche ist und je mehr Verk?ufe ein Produkt über diese Suche generiert, desto gr??er ist die Sichtbarkeit auf Amazon. Die Identifikation deiner Angebote mit den richtigen Keywords/Suchbegriffen in Kombination mit der Steigerung der Verk?ufe auf Amazon durch diese Keywords sind also erforderlich, um die Sichtbarkeit langfristig erfolgreich zu erh?ren.

Dies führt letztendlich dazu, dass sich mehr Kunden das Produkt ansehen, anklicken und kaufen. Dadurch wiederum steigen natürlich die Rankings im weiteren Verlauf. Ein positiv bedingter Kreislauf also. Die Keyword-Recherche sowie Amazon SEO-optimierter Content in Kombination mit der richtigen Wachstumsstrategie steigern also den Umsatz auf Amazon.

Manuel Kretschmer

Manuel Kretschmer

Founder AMZ Controlling

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Bildnachweise:

Abb. 1: https://www.pexels.com/de-de/foto/bildschirm-computer-hande-kabellos-1174775/

Abb. 2: https://www.amazon.de

Produktbilder auf Amazon – das A und O beim Online-Marketing auf Amazon

Titelbild Blogbeitrag Nr. 6, Amazon Produktbilder

Produktbilder auf Amazon – Das A und O beim Online-Marketing auf Amazon

Wie rücken Sie Ihre Produkte ins richtige Licht? Amazon Produktbilder: Gr??en, Styles, Richtlinien, Tipps und Tricks

Lesedauer: 10 Minuten

Das Wichtigste gleich zu Beginn: Ohne Produktbilder werden Sie auf Amazon keinen Erfolg haben!

Denn um auf Amazon überhaupt in den Suchergebnissen aufgeführt zu werden, müssen Sie für jedes Produkt mindestens ein Produktbild hochladen.

Kurzum: Keine Bilder – keine Auflistung in den Suchergebnissen auf Amazon – keine Verk?ufe – kein Umsatz – kein Erfolg!

Mit der Verwendung von Produktbildern wird Ihr Produkt also nicht nur eher gefunden und kann somit überhaupt erst verkauft werden, sondern durch attraktive Produktbilder, welche in den Suchergebnissen angezeigt werden, gelangen Sie mit Ihren Produkten auch in den Fokus potenzieller K?ufer. Nur anhand hochwertiger Produktbilder schaffen Sie es in das Relevant Set m?glicher Kunden. Also in die engere Auswahl an Produkten, die im Rahmen eines mehrstufigen Selektionsprozesses w?hrend der Kaufentscheidung bewusst wahrgenommen werden und sich in den K?pfen der Kunden entscheidend verankern k?nnen.

Amazon Produktbilder

Produktbilder auf Amazon – Warum sie so wichtig für den Erfolgs Ihrer Produkte auf Amazon sind?

Gerade auf Online Verkaufsplattformen wie Amazon sind Produktbilder oft das erste, was der Kunde von Ihrem Produkt und Ihrer Marke sieht. Folglich sind die Bilder auf Amazon also einer der wichtigsten Faktoren, die für oder gegen den Kauf eines Produktes sprechen. Denn schlie?lich entscheidet man auch beim Einkauf im station?ren Ladengesch?ft um die Ecke oftmals in erster Linie nach dem ersten, optischen Eindruck. Hinzu kommt au?erdem die Tatsache, dass ein weiterer entscheidender Faktor im Rahmen eines Kaufprozesses in der virtuellen Shoppingwelt (und Amazon ist da keine Ausnahme) fehlt – n?mlich die Haptik eines Produktes – also das Ertasten, das Greifen, das Fühlen eines Produktes. Kunden k?nnen online weder die Funktionalit?t noch die Verarbeitung oder Qualit?t prüfen. Umso wichtiger ist es also, die fehlenden Sinneseindrücke online mittels professioneller, fesselnder Produktbilder, ansprechender Titel sowie attraktiver Produktbeschreibung und Bullet Points auszugleichen. Die Produktbilder sind online in der Regel der erste und auch wichtigste Berührungspunkt (Touchpoint) mit einem Produkt. Sie dienen sozusagen als eine Schnittstelle in der Kommunikation zwischen Ihrem Unternehmen, Ihrem Produkt und Ihren Kunden.

Bilder sagen mehr als tausend Worte – aber welche?

Um potenzielle K?ufer mit der richtigen Bildsprache zu überzeugen, bedarf es auf Amazon einer sinnvollen Foto-Strategie. Denn die Konkurrenz ist gro?, vor allem auf Amazon. Oftmals k?nnen sich die Kunden vor lauter Angeboten kaum mehr retten. Da gibt es nur eins: Augen auf und durch! Die Produktbilder helfen den Kunden auf der Nachfrageseite, eine erste Vorauswahl zu treffen und Ihnen als H?ndler auf der anderen Seite nicht in der immensen Angebotsflut unterzugehen, sondern positiv hervorzustechen. Dies führt nicht nur zu mehr Klicks, sondern im zweiten Schritt auch zu mehr Verk?ufen und einer verbesserten Conversion Rate. Da der Amazon Algorithmus diese Aspekte berücksichtigt und mit einbezieht, wird sich am Ende des Tages das Ranking Ihrer Produkte verbessern. So schlie?t sich der Kreis dann wieder.

Aufgepasst!

Das sollten Sie sich merken!

Grunds?tzlich gilt: Professionelle und hochwertige Bilder sind das A und O. Mit schlechten, billigen Bildern werden automatisch eine schlechte Qualit?t sowie ein schlechter Service assoziiert. Hochwertige, scharfe und unterschiedliche Produktbilder hingegen verhei?en eine solide Qualit?t und eine besondere Güte des entsprechenden Produktes. Folglich schaffen Sie eine erh?hte Transparenz. Ein Wert, der heutzutage immer mehr an Wichtigkeit und Bedeutung innerhalb eines Kaufprozesses gewinnt und sich zumeist positiv für Ihr Unternehmen auswirkt.

Hier sollte also keinesfalls gespart werden! Es lohnt sich, ein paar Euro mehr in gute Produktbilder zu investieren, denn am Ende wird es sich in Ihrem erwirtschafteten Umsatz auf Amazon auszahlen.

Na, mitgeschrieben?
Und jetzt geht′s ans Eingemachte

Doch wie sehen Sie denn nun aus – die perfekten Produktbilder auf Amazon? Wie viele Amazon Produktbilder sollen Sie verwenden und letzten Endes auf Ihrer Produktdetailseite hochladen? Welche Anforderungen müssen die Bilder erfüllen? Und gibt es vielleicht sogar Richtlinien seitens Amazons?

Unsere Experten verraten ihre Tricks & Tipps

Expertenwissen

Mit diesen simplen Tricks unseres Experten Teams erstrahlen Ihre Produkte in neuem Glanz auf Amazon. Unsere Produktbilder-Strategie setzt Ihre Produkte in Szene und vermittelt einen optimalen visuellen Eindrucke Ihrer Produkte auf Amazon.

Es gilt dabei allerdings stets, eine ganze Reihe von Mindestanforderungen seitens der Amazon Richtlinien bezüglich der Produktbilder zu erfüllen. Die entsprechenden Mindestanforderungen und Bildrichtlinien finden Sie in den jeweiligen Styleguides für die verschiedenen Kategorien im Seller Central unter ?kategoriespezifische Lagerbestandsvorlagen“.

Doch das Mindestma? reicht uns natürlich nicht – wir holen das Maximum aus Ihren Bildern raus!

Nutzen Sie die Anzahl der Produktbilder und somit den Platz, welcher Ihnen Amazon auf Ihrer Produktdetailseite bietet, um Ihr Produkt und Ihre Marke zu pr?sentieren.

Aktuell stehen Ihnen auf der Plattform Amazon bis zu 9 freie Pl?tze für Produktbilder zur Verfügung, von denen allerdings nur 7 Bilder angezeigt werden. 7 (bzw. 6, falls Sie ein Produktvideo verwenden) Amazon Produktbilder sollten definitiv verwendet werden. Vor allem vor dem Hintergrund der wachsenden Nutzung mobiler Endger?te auch beim Online-Shopping. Denn Bullet Points und Beschreibungen entfallen in der mobilen Ansicht auf dem Smartphone fast g?nzlich oder werden missachtet. Um eine positive Kaufentscheidung zu gew?hrleisten, sind nicht also nicht nur die Produktbilder, sondern auch die Texte auf den Bildern entscheidend.

Amazon Mindestanforderungen

Allgemeine Bildstandards, Amazon Richtlinien, formelle Hinweise und Verbote:

  • ?Dateiformate: JPEG (.jpg), TIFF (.tif) und GIF (.gif). – wir empfehlen die Verwendung von JPEG-Dateien (Achtung: Animierte GIFs werden auf Amazon nicht unterstützt).
  • Produkte müssen auf den Bildern korrekt dargestellt werden und dürfen nur das Produkt zeigen, welches auch tats?chlich verkauft wird. Irreführende Produktbilder sind untersagt.
  • Produkte müssen deutlich sichtbar und gut erkennbar sein. Produktbilder, die verschwommen, verpixelt oder unscharf sind, sind untersagt.
  • Produktbilder müssen zum Titel des Produktes passen.
  • Mindestaufl?sung für Zoom: Bilder sollten an der l?ngsten Seite mindestens 1.600 Pixel haben. Dies ist die Mindestgr??e für die Zoomfunktion auf Amazon, welche erfahrungsgem?? die Verkaufszahlen positiv beeinflusst.
  • Wichtig ist auch, dass das Produkt, gemessen an der l?ngsten Seite, mindestens 85% der Bildfl?che einnimmt. Bilder dürfen auf der l?ngsten Seite aber nicht gr??er als 10.000?Pixel sein.
  • Sexuell anzügliche Bilder sind ebenso untersagt wie Nacktbilder.

Je nach Kategorie kommen weitere spezifische Richtlinien zu den oben aufgelisteten Punkten hinzu. Die Liste oben liefert allerdings einen guten überblick über die wichtigsten und kategorieübergreifenden Standards.

Unsere AMZ Controlling Produktbilder Strategie

Das AMZ Controlling Foto-Konzept

Bild 1:

Das Hauptbild ist das erste Bild, welches der Kunde auf Amazon in den Suchergebnissen sowie auf der jeweiligen Produktdetailseite zu sehen bekommt. Es entscheidet also darüber, wie viele Klicks ein Produkt erhalten wird. Das Produkt sollte daher unbedingt deutlich, gro? und ohne ablenkende Elemente im Fokus stehen. Pr?sentieren Sie Ihr Produkte so, dass es mit einem Blick vollumf?nglich erfasst werden kann. Hierfür bietet sich in den meisten F?llen die Vogelperspektive oder die direkte frontale Draufsicht an.

Für das Hauptbild gibt es recht strenge Vorgaben von Amazon. Das Hauptbild sollte demnach vor einem reinwei?en Hintergrund (RGB-Farbwert 255, 255, 255) fotografiert werden und muss das tats?chliche Produkte abbilden. Grafische Nachbildungen des Produktes werden von Amazon nicht akzeptiert. Texte, Logos, Wasserzeichen, Rahmen, Farbbl?cke, Requisiten sowie Bestandteile oder Zubeh?r, welche nicht zum Produkt geh?ren, haben auf dem Hauptbild ebenfalls nichts zu suchen.

Abbildung 1: Dieses Hauptbild zeigt die angebotene Badematte in vollem Umfang. Au?erdem sind Farbe, Form und Struktur der Badematte wunderbar zu erkennen.

Das Hauptbild muss auf jeden Fall um weitere Produktbilder erg?nzt werden, welche das Produkt aus verschiedenen Perspektiven sowie dessen besondere Eigenschaften zeigen.

Bild 2:

Für das zweite Bild sollte ebenfalls ein Freisteller des Produktes gew?hlt werden. Dieses Mal allerdings mit wichtigen Zusatzinformationen. Hier sind nun Texte, Zertifikate oder auch Logos erlaubt. Das Produkt sollte weiter im Fokus stehen und anhand verschiedener Attribute und Grafiken dem Kunden visuell erkl?rt werden, ohne dass dieser viel lesen muss.

Abbildung 2: Dieses Produktbild fokussiert klar das Kernprodukt mit seinen wichtigsten Eigenschaften. Au?erdem ist hier das Logo mittig aufgeführt, was die Marke perfekt in den Vordergrund rückt.

Alternativ k?nnen im zweiten Bild auch die verschiedenen Varianten dargestellt werden. Welche Produktvariationen gibt es? Dabei sollten die Unterschiede der Produktvarianten allerdings klar ersichtlich sein. Es ist beispielsweise sinnvoll, Produkte, die in vielen verschiedenen Gr??en und Farben erh?ltlich sind, auf einem Bild gegenüber zu stellen, damit sich der Kunde schnell einen guten überblick verschaffen und eine Auswahl treffen kann.

Abbildung 3: Beispiel für die Darstellung verschiedener Produktvarianten.

Bild 3:

Jetzt geht es ins Detail. Produktbild 3 widmet sich dem Produkt aus einer anderen Perspektive, zeigt es im Detail, in Verwendung oder in einer anderen Zustandsform. Zeigen Sie ihr Produkt aus einem anderen Blickwinkel. Kunden sehen gerne alle Seiten des Produktes, an dessen Kauf sie interessiert sind. Gibt es Ihr Produkt in verschiedenen Zustandsformen? Beispielsweise ge?ffnet oder geschlossen, mit oder ohne Licht? Dann zeigen Sie das! So k?nnen sich potenzielle K?ufer ein Produkt besser vorstellen. Sollte sich die Verwendung eines Produktes nicht sofort erschlie?en, k?nnen Sie diese hier erkl?ren. Verdeutlichen Sie die Nutzung, schaffen Sie Transparenz und nehmen Sie eventuelle Hürden, die den Kunden am Kauf hindern k?nnten, schon im Vorfeld.

Bei Konsumgütern k?nnen hier au?erdem weitere Alleinstellungsmerkmale (englisch: Unique Selling Points, kurz: USP) z.B. durch ein Zoom-Fenster hervorgehoben werden. Bei manchen Produkten ist es au?erdem hilfreich, Gr??enverh?ltnisse noch einmal gesondert darzustellen. Detailbilder bieten sich immer dann an, wenn die Komplett-Ansicht nicht alle Produkthighlights auf einmal abbilden kann. Zoom-Fenster, die den Blick auf die wichtigsten Vorzüge lenken, stechen sofort ins Auge.

Abbildung 4: Das Zoom-Fenster oben links zeigt die Struktur der Badematte im Detail.

Bild 4:

Hier kann nun nochmal detaillierter auf weitere USPs eingegangen werden. Welche Vorteile hat Ihr Produkt? Was unterscheidet Sie von ?hnlichen Produkten der Konkurrenz? Welche Features und Funktionen zeichnen Ihr Produkt aus?

Wichtig: Stellen Sie besondere Produkteigenschaften und Funktionen visuell dar, vermeiden Sie zu viele erkl?rende Texte. Greifen Sie besser auf dezente Icons zurück, um notwendige Informationen zu veranschaulichen.

Abbildung 5: Stellen sie Produkteigenschaften symbolisch dar und bilden Sie die wichtigsten USPs ab.

Bei manchen Produkten ist das Gesamtpaket entscheidend. Sollte die Verpackung (z.B. bei Geschenken) ein wesentlicher Bestandteil des Produktes sein, bietet Bild 4 die M?glichkeit, das Produkt in seiner Verpackung abzubilden.

Bild 5:

Ein gro?er Conversion-Booster ist der direkte Vergleich mit Wettbewerben. Das wichtigste vorab: Dabei dürfen Sie natürlich nie den Namen eines Wettbewerbes nennen. In Vergleichstabellen geht es nicht prim?r darum, die Konkurrenz schlecht zu machen, sondern vielmehr darum, die eigenen Vorteile für den Kunden tabellarisch und übersichtlich zu pr?sentieren. Aus verkaufspsychologischer Sicht kann eine derartige Tabelle oftmals den Unterschied zur Kaufentscheidung ausmachen.

Bild 6:

Bild 6 sollte immer ein Lifestyle-, Mood- oder auch Milieubild sein. Schaffen Sie ein ansprechendes und passendes Set-up rund um Ihr Produkt. Inszenieren Sie Ihr Produkt in der Umgebung, in der es für gew?hnlich zum Gebrauch kommt, damit sich die Kunden vorstellen k?nnen, wie sich das Produkt gegebenenfalls auch in die eigene Umgebung einfügt. Zeigen Sie Ihr Produkt in Interaktion, um den praktischen Nutzen herauszuarbeiten. Achten Sie darauf, dass der Hintergrund harmonisch, dezent und nicht zu überladen ist, um Reizüberflutungen zu vermeiden und den Fokus dennoch auf Ihrem Produkt zu lassen. Setzen Sie auff?llige Eye-Catcher neben Ihr Produkt.

Seien Sie sich bewusst, dass Sie nicht nur ein Produkt, sondern mit dem Produkt auch immer einen gewissen Lebensstil verkaufen. Erz?hlen Sie mit der Mood-Aufnahme und den Lifetyle-Bildern eine Geschichte zu Ihrem Produkt, erwecken Sie es zum Leben und holen Sie das Maximum aus Ihrem Produkt heraus. Die Kunden sollten Lust bekommen, das Produkt selbst zu verwenden. Um die Markenbekanntheit zu steigern und die Seriosit?t zu unterstreichen, kann hier auch mit Testimonials gearbeitet werden.

Abbildung 6: Lifestyle-Bilder setzen ein Produkt in der Umgebung in Szene, in der er für gew?hnlich zur Anwendung kommt.

Bild 7 = Produktvideo:

Seit Kurzem k?nnen auch auf dem deutschen Marktplatz Videos zum Produkt eingebunden werden. Das Produktvideo ersetzt hierbei das siebte Bild. Aktuell kann nur ein Video pro ASIN eingestellt werden. Produktvideos, welche hilfreiche Informationen zum Produkt liefern, k?nnen die Kaufentscheidung der Kunden positiv beeinflussen. Die Videos k?nnen au?erdem dafür genutzt werden, Ihre Marke in eine nette Geschichte zu verpacken und diese den Kunden zu erz?hlen (Storytelling). Das Produkt sollte im Video gut sichtbar gezeigt werden und die besonderen Funktionen des Produktes in den Vordergrund stellen.

Aber Achtung !

Nicht jedes Video bringt automatisch einen Vorteil und führt zu einer positiven Beeinflussung der Kaufentscheidung.

Um erfolgreiche Ergebnisse zu erzielen, müssen die Videos einige Anforderungen erfüllen:

  • So sollten die Produktvideos auf jeden Fall professionell erstellt werden und das Produkt gekonnt ins rechte Licht rücken. Eine plausible, authentische Story, eine professionelle, gute Kamera sowie eine einwandfreie Tonqualit?t sind die wichtigsten Indikatoren für ein gelungenes Kurzvideo.
  • Das Video sollte nicht gr??er als 500 Megabyte (MB) nicht sein. Wir empfehlen sogar eine Video-Gr??e von maximal 200 MB.
  • Als Datei-Format eignet nicht eine MP4-Datei am besten zum Upload auf der Amazon Produktdetailseite.

Voraussetzung für die Verwendung von Produktvideos auf Amazon ist die Markenregistrierung.

Unser Tipp

Es lohnt sich, den Weg zur registrierten Marke zu gehen, da Amazon doch einige Vorteile wie z.B. Produktvideos oder A+ Content, vormals Enhanced Brand Content (EBC), für Seller mit einer registrierten Marke bietet.

Fazit

Professionelle und ansprechende Produktbilder für Ihre Produkte auf Amazon aufzunehmen, kann durchaus etwas Zeit und Geld beanspruchen. Aber der Aufwand wird sich definitiv lohnen und auszahlen. Produktbilder sind ein essentieller Bestandteil der Amazon Produktdetailseite und der erste Berührungspunkt mit einem potenziellen K?ufer. Gef?llt ein Bild, wird das Produkt anklickt. Gef?llt ein Bild nicht oder suggeriert aufgrund mangelnder Professionalit?t eine schlechte Qualit?t, wird das Produkt nicht angeklickt. Folglich wird es auch nicht zu einem Kaufabschluss kommen. Gute Produktbilder hingegen beeinflussen die Kaufentscheidung positiv. Entscheidend für Ihren Erfolg auf Amazon ist nicht nur Ihr Produkt selbst, sondern prim?r auch dessen Pr?sentation. Als H?ndler haben Sie auf Amazon viele Richtlinien und Vorgaben zu befolgen. Doch mit Hilfe unserer Experten-Tipps sollte der Weg zu gelungenen Produktbildern nicht mehr ganz so steinig sein.

Manuel Kretschmer

Manuel Kretschmer

Founder AMZ Controlling

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Quellenangaben Abschnitt 1:

Vgl. Felser, Georg: ?Werbe- und Konsumentenpsychologie“, Springer, 2015, Berlin

Vgl. Gutjahr, Gert: ?Markenpsychologie. Wie Marken wirken – Was Marken stark macht.“, Springer Gabler, 2013, Wiesbaden

Vgl. markforschung.de: ?Relevant Set“. In: https://www.marktforschung.de/wiki-lexikon/marktforschung/Relevant%20Set/ (21.09.2020)

Quellenangaben Abschnitt 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8:

Vgl. Benutzerfreun.de: ?Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – wer sagt das?“. In: https://www.benutzerfreun.de/buntes/ein-bild-sagt-mehr-als-1000-worte-wer-sagt-das/ ver?ffentlich am 29.07.2015 (21.09.2020)

Vgl. Amazon Seller Central: ?Anforderungen an Produktbilder“. In: https://sellercentral.amazon.de/gp/help/help.html?itemID=G1881&language=de_DE&ref=efph_G1881_cont_G521 (21.09.2020)

Vgl. Amazon Seller Central: ?Produktbilder vorbereiten“. In: https://sellercentral.amazon.de/gp/help/external/G16881?language=de_DE (21.09.2020)

Vgl. Amazon Seller Central: ?Ein Video hochladen“. In: https://sellercentral.amazon.com/gp/help/external/help.html?itemID=WJRQF3C34G4PRA2&language=de_DE&ref=efph_WJRQF3C34G4PRA2_cont_Y4LL3M3WJEFE8MZ (22.09.2020)

Vgl. Stummeyer, Christian; K?ber, Benno: ?Amazon für Entscheider. Strategieentwicklung, Implementierung und Fallstudien für Hersteller und H?ndler.“, Springer Gabler, 2020, Wiesbaden

Vgl. Aufzug, Marc; Bors, Dominik: ?E-Commerce mit Amazon. Das Praxishandbuch für Markenhersteller, Vendoren und Seller.“, O′Reilly, 2019, Heidelberg

Vgl. Melchior, Laura: ?Amazon ?ndert Richtlinien für Produktbilder“. In: https://www.internetworld.de/plattformen/amazon/amazon-aendert-richtlinien-fuer-produktbilder-1578329.html ver?ffentlicht am 04.09.2018 (21.09.2020)

Vgl. Kretschmer, Manuel: ?Die Amazon DNA. Entschlüssele den Bestsellercode.“, BoD – Books on Demand, 2019, Norderstedt

Bildnachweise:

Abb. 1, Abb. 3, Abb. 4, Abb. 5: https://www.amazon.de/dp/B075LJ5W4F/ref=twister_B075LLLQ4V?_encoding=UTF8&psc=1

Abb. 2, Abb. 6: https://www.amazon.de/nomo-MOSQUITO-gegen-M%C3%BCcken-M%C3%BCckenschutz/dp/B07TZP84RQ/ref=redir_mobile_desktop?ie=UTF8&aaxitk=Gnxod2e3a6.79l-1C3UGig&hsa_cr_id=9226382770002&ref_=sbx_be_s_sparkle_mcd_asin_0

Abb. 6: https://www.amazon.de/WohnDirect-Badematte-Rutschfest-waschbar-Duschvorleger/dp/B073WDGZWQ/ref=sr_1_6?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=wohndirect+badematte&qid=1600859523&sr=8-6

Optimaler Aufbau der Produktdetailseite auf Amazon

Mit Tipps von Experten zum optischen Hingucker auf Amazon werden.

Optimaler Aufbau der Produktdetailseite auf Amazon

Liebe auf den ersten Klick?! Was müssen Sie beachten? Do′s und Dont′s auf Amazon!

Lesedauer: 15 Minuten

Die Produktdetailseite ist Ihr Ladenschaufenster, Ihre Visitenkarte, Ihr Verk?ufer Team auf Amazon. Hier werden Produkte pr?sentiert, Zusatzinformationen geliefert und Marken inszeniert. Mit dem Aufbau der Produktdetailseite steht und f?llt der Erfolg Ihrer Produkte auf Amazon. Die Produktseite auf Amazon ist nicht nur ausschlaggebend für die Kaufentscheidung eines Kunden, sondern auch für Ihr Rank und Ihren Erfolg auf der Verkaufsplattform.

Schritt für Schritt zur erfolgreichen Produktdetailseite mit Hilfe unserer Anleitung.

Seit dem Jahr 2000 ist die Online Verkaufsplattform Amazon auch für Dritte ge?ffnet, wodurch sich Herstellern und H?ndler weltweit die M?glichkeit er?ffnet, ihre Produkte und Artikel auf dem Marktplatz online zu verkaufen. Klingt grunds?tzlich nach einer riesigen Chance für alle Drittanbieter und das ist es auch.?Doch aufgepasst – Amazon selbst ist auf seiner eigenen Verkaufsplattform nach wie vor der gr??te H?ndler. Dabei verkauft Amazon nicht nur Fremdmarken diverser Anbieter, sondern verst?rkt Eigenmarken.?

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Umso wichtiger ist es, die eigenen Produkte auf Amazon vom Wettbewerb abzuheben.

Aber wie? Wie müssen Sie Ihre Produktdetailseite auf Amazon aufbauen, um sich gekonnt mittels eines professionellen Markenauftritts an die Spitze abzusetzen? Was müssen Sie beachten? Was sollten Sie beim Aufbau Ihrer Produktseite unbedingt vermeiden?

Wir verraten Ihnen einfache Tricks und Kniffe, um Ihre Amazon Produktdetailseite optisch und inhaltlich auf Vordermann zu bringen.

Liebe auf den ersten Klick?!

Der erste Eindruck entscheidet und bleibt! – Wie so oft im Leben ist dies auch auf Amazon der Fall.

Warum der erste Eindruck gerade für Seller und Vendoren auf Amazon so wichtig ist? Sie haben in der Regel keine zweite Chance! Die Konsumenten sind gnadenlos. Vor allem auf Amazon stehen Konsumenten auf der Suche nach einem bestimmten Produkt einer enormen Vielzahl verschiedenster Angebote unz?hliger Hersteller gegenüber. Die Auswahl scheint nahezu unendlich.

Ein Beispiel

Versuchen Sie sich doch einmal selbst in eine Kaufentscheidung auf Amazon hineinzudenken, um das Ganze noch zu verdeutlichen.

Sie brauchen eine neue Trinkflasche. Und das m?glichst schnell. Vorab haben Sie sich vielleicht schon Gedanken darüber gemacht, wie die neue Trinkflasche aussehen soll, welche Materialien Sie bevorzugen und ob die Flasche vielleicht noch Zubeh?r wie eine Reinigungsbürste oder eine Thermo-Manschette mit sich bringen sollte. Klingt so, als h?tten Sie sich im Vorfeld eigentlich ein relativ genaues Bild davon gemacht, was Sie haben wollen. Sie ?ffnen also Amazon und suchen nach einer entsprechenden Trinkflasche und wie aus dem Nichts tut sich vor Ihnen ein Dschungel an Angeboten verschiedenster Trinkflaschen auf mehreren Seiten auf.

Und nun Hand auf′s Herz: Was schauen Sie sich als erstes an, um eine Vorauswahl derer Produkte zu treffen, die Sie dann anklicken, um sie genauer zu betrachten?

Die entscheidenden Faktoren sind sicherlich die Bilder, der Preis sowie die Bewertungen anderer Kunden.

Und noch eine wichtige Frage, die Sie beantworten sollten: Mal ehrlich, wie oft haben Sie auf Amazon schon nach unten gescrollt und die zweite Seite ge?ffnet? Noch nie? Oder zumindest so wenige Male, dass Sie es an einer Hand abz?hlen k?nnen, oder?

Eines ist jedenfalls sicher: In dieser Angebotsflut entscheidet der erste, meist optische Eindruck. Und daher ist es umso wichtiger, diesen optimal darzustellen.

Tipps & Tricks unserer Experten

Produktdetailseite – ein Wort, das sich sch?n liest. Doch was genau beinhaltet die Produktdetailseite auf Amazon eigentlich?

Auf der Produktdetailseite auf Amazon entsteht der erste Kontakt zum Kunden und somit zum potenziellen K?ufer eines Artikels. Die Produktdetailseite vereint in der virtuellen Shoppingwelt also vieles, was Sie im station?ren Handel wiederfinden. Die Amazon Produktdetailseite ist Ihre Online-Visitenkarte, Ihr Ladenschaufenster, Ihr beratendes Verk?ufer Team – alles in Einem. All das, was den Kunden in den Stores und Ladengesch?ften offline beispielsweise durch die Platzierung der Produkte oder die Verk?ufer vor Ort geboten wird, bildet die Produktdetailseite auf Amazon online ?quivalent ab. Der Aufbau der Produktdetailseite sowie die Informationen, die dem Kunden hier zur Verfügung gestellt werden, sind demnach essentiell für den Verkauf und Erfolg eines Produktes auf Amazon.

Die wesentlichen Charakteristika einer Amazon-Produktdetailseite

In Abbildung 1 ist lediglich der obere Teil einer beispielhaften Produktdetailseite auf Amazon dargestellt. Anhand des Aufbaus dieser Produktdetailseite l?sst sich wunderbar erkl?ren, auf welche Bereiche Sie als Seller direkt Einfluss nehmen und welche Sie individuell gestalten k?nnen. Natürlich unter der Berücksichtigung der entsprechenden Richtlinien seitens Amazons. Die Bereiche auf der Produktdetailseite, die Sie direkt beeinflussen k?nnen sind begrenzt. Amazon selbst nutzt einen nicht unerheblichen Anteil der Seite, um potenziellen K?ufern alternative Produkte anzuzeigen, die im Zweifelsfall natürlich von Ihren Listings wegführen. Umso entscheidender ist es also, die vorhandenen Bereiche optimal zu nutzen und mit den gestalterischen M?glichkeiten, die Ihnen Amazon bietet, optisch in Szene zu setzen.

1. Bilder

Eine der wichtigsten Komponenten der Produktdetailseite auf Amazon sind die Produktbilder. In der Regel betrachtet der Kunde diese neben Titel und Preis zuerst. Bei vergleichbaren, substitutiven Produkten w?hlt der Kunde oftmals das Produkt mit den besseren und ansprechenderen Bildern. Die Bilder nehmen also entscheidenden Einfluss bei der Kaufentscheidung potenzieller K?ufer.

Hierbei gilt: Hochwertige Bilder implizieren hochwertige Produkte. Bei den Produktbildern sollte also keinesfalls gespart werden. Weder bei der Qualit?t noch bei der Quantit?t.

2. Titel

Der Blick der Kunden wandert von den Produktbildern links meist nach rechts oben zum Produkttitel. Der Produkttitel sollte daher unbedingt Vorteile und Benefits eines Produktes auf den Punkt bringen. Hierbei ist zu empfehlen, sich auf 2-3 Haupt-Keywords zu fokussieren. Eine wahllose Aneinanderreihung m?glichst vieler Keywords im Titel sollte zwingend unterlassen werden. Eine gute Lesbarkeit sowie das Hervorheben des eigenen USP (Unique Selling Point) bilden die wichtigsten Faktoren für einen gelungenen und aussagekr?ftigen Produkttitel.

3. Preis

Ganz klar: Die Produktseite kann noch so informativ sein, ein zentraler Hebel zur Gewinnung potenzieller K?ufer auf Amazon ist natürlich der Preis. Wenn der Preis nicht wettbewerbsf?hig ist, klickt der Konsument einfach weiter. Amazon bevorzugt in den Suchergebnissen deshalb H?ndler mit m?glichst billigen Preisen. Zwar würde der Marktführer an h?heren Preisen grunds?tzlich eine h?here Provision verdienen, dennoch verkaufen sich günstigere Produkte in der Regel ?fter und führen folglich auf Amazon zu mehr Umsatz. Erkl?rtes Ziel eines jeden Drittanbieters ist es, in die sogenannte?Buy-Box?zu kommen. Die Buy-Box ist das Feld oben rechts, in dem sich der Einkaufswagen-Button befindet. Denn auch wenn es noch diverse andere H?ndler für ein Produkt gibt, kaufen die meisten Kunden beim aktuell angezeigten Anbieter.

4. Varianten

Das Angebot auf Amazon ist immens. Viele Produkte sind gleich in mehreren Ausführungen, Gr??en oder Farben erh?ltlich. Als Seller haben Sie die M?glichkeit, Ihre gesamte Produktrange übersichtlich gegenüberzustellen. Potenzielle K?ufer erkennen so relativ schnell, in wie vielen Varianten ein Produkt angeboten wird. Gerade bei Artikeln, die es in vielen Farben, Gr??en oder Formen gibt, liefert diese Darstellungen einen guten Gesamtüberblick.

5. Bullet Points

Im oberen Teil der Amazon-Produktdetailseite stehen Ihnen au?erdem fünf Gliederungspunkte zur Verfügung, mit deren Hilfe Sie dem Kunden weitere relevante Informationen rund um Ihr Produkt zur Verfügung stellen k?nnen. Pro Bullet Point k?nnen Sie sich hierbei 1.000 Bytes bedienen. Somit bieten Ihnen die Bullet Points die M?glichkeit, deutlich mehr Infos und Keywords auf Ihrer Produktdetailseite zu platzieren als im Titel. Verwenden Sie hierbei kurze, pr?gnante S?tze mit vielen beschreibenden Adjektiven und achten Sie darauf, dass die fünf Bullet Points in etwa die gleiche L?nge haben, damit Sie auch optisch überzeugen. Es ist au?erdem zu empfehlen, jeden Bullet Point mit einem gro?geschriebenen Ausdruck zu beginnen.

Unser Experten-Tipp zur idealen Aufteilung der Bullet Points

Unsere Expertentipps.

Unser Team rund um Gesch?ftsführer und Gründer Manuel Kretschmer sch?pft sein Expertenwissen aus langj?hriger Erfahrung und empfiehlt, die Bullet Points folgenderma?en zu strukturieren – und dabei gilt stets:

Emotionen bekennen! Sie brennen für Ihre Produkte, zeigen Sie das auch den Kunden auf eine charmante Art und Weise!

  • Bullet 1: Um welches Produkt handelt es sich? Der erste Bullet Point fasst das Produkt allgemein, aber pr?gnant und eindeutig zusammen.
  • Bullet 2: Warum ist das Produkt einzigartig? Was unterscheidet es von der Konkurrenz? Hier wird der USP des Produktes dargestellt (Materialien, Inhaltsstoffe, Gr??e, etc.)
  • Bullet 3: Der dritte Bullet Point wird dem wesentlichen Hauptmerkmal des Produktes gewidmet.
  • Bullet 4: Hier ist Platz für weitere Eigenschaften und Funktionen des Produktes. Heben Sie die hochwertige und besondere Qualit?t Ihres Produktes hervor und/oder stellen Sie die Herstellung in den Vordergrund.
  • Bullet 5: Der letzte Aufz?hlungspunkt beschreibt den Lieferumfang, das Zubeh?r oder besondere Empfehlungen zum angebotenen Produkt.

Absolute No-Gos in den Bullet Points

  • Keyword Chaos:?Grunds?tzlich ist eine fundierte und umfangreiche Keyword Recherche das A und O vor dem Erstellen Ihrer Produktdetailseite auf Amazon. Die Keywords in den Bullet Points haben mit unter die h?chste Relevanz auf der Produktseite und dennoch sollten Sie es unbedingt vermeiden, Keywords in den Bullet Points aneinanderzureihen oder zu wiederholen. Auch gewollt falsche Schreibweisen von Keywords in den Bullet Points sind nicht notwendig. Der Amazon Algorithmus erkennt falsche Schreibweisen automatisch.
  • Falsche Versprechungen und leere Behauptungen:?Bullet Points dienen der Beschreibung eines Produktes. UPS und besondere Merkmale k?nnen hier herausgearbeitet und übersichtlich für den Kunden dargestellt werden. Nutzen Sie auf keinen Fall Attribute oder Beschreibungen, die nicht auf Ihr Produkt zu treffen und den Kunden in die Irre führen.
  • Sonderangebote und Rabattaktionen:?Es ist durchaus verlockend, in den Bullet Points auf Rabattaktionen oder Angebote hinzuweisen. Diese haben in den Bullet Points allerdings nichts zu suchen.
  • Fachjargon:?Verwenden Sie Begriffe, die jeder versteht und verzichten Sie auf komplizierte und unleserliche Fachausdrücke.
Abbildung 1: Der obere Teil einer typischen Amazon Produktdetailseite im überblick

Nach diesem kleinen Exkurs zu den Bullet Points wollen wir uns nun wieder auf den Aufbau der Produktdetailseite konzentrieren.

6. Verfügbarkeit

Rechts oben auf der Amazon Produktdetailseite wird die Verfügbarkeit bzw. die Lieferzeit eines Produktes abgebildet. Potenzielle K?ufer sehen so sofort, ob das ausgew?hlte Produkt aktuell auf Lager und somit verfügbar ist oder nicht. Zus?tzlich erhalten die Konsumenten hier eine Info über die zu erwartende Lieferzeit. Wer ein Bedürfnis befriedigen will, der hat es in der Regel eilig. Niemand wartet gerne sonderlich lange auf eine Bestellung. Und gerade Amazon ist nicht zuletzt dank seiner schnellen Lieferungen so erfolgreich geworden. Kunden kaufen bevorzugt Produkte, die ab Lager direkt verfügbar sind. Deshalb bevorzugt auch der Suchalgorithmus H?ndler, die eine schnelle Logistik bieten.

An dieser Stelle sollten Sie nun einen guten überblick über den Aufbau des oberen Teils der Produktseite auf Amazon, wie in Abbildung 1 dargestellt, haben.

Betrachten wir nun den unteren Teil der Produktdetailseite. Hier r?umt Amazon Ihnen nochmals viel Platz ein, um einen sogenannten Enhanced Brand Content (EBC) oder auch A+ Content zu gestalten. Ein beispielhafter A+ Content ist in Abbildung 2 dargestellt.

Aber Achtung: Dieser besondere Vorteil steht exklusiv H?ndlern mit einer registrierten Marke zur Verfügung. Andernfalls haben Sie hier lediglich die M?glichkeit, eine einfache Produktbeschreibung ohne gr??ere Gestaltungsm?glichkeiten oder Bilder anzubieten.

Unser Tipp:

Es lohnt sich also, den Weg zur registrierten Marke auf Amazon zu gehen!

Abbildung 2: Vorbildliche Gestaltung des A+ Contents auf der Amazon Produktdetailseite

Mithilfe des Enhanced Brand Content k?nnen Sie dem Kunden weitere Informationen zur Verfügung stellen, um ihn von Ihren Produkten zu überzeugen. Amazon bietet hierfür verschiedene Bausteine und Templates an, die Sie als Vorlage für Ihre Produktdetailseite nutzen k?nnen. Schaffen Sie online eine einzigartige Markenwelt und machen Sie Ihre Marke für den Kunden erlebbar. Nutzen Sie auch hier hochwertige Bilder und informative Texte, um dem Kunden die Kaufentscheidung zu erleichtern. Diese Premiumversion einer normalen Produktbeschreibung hebt Sie auf dem Marktplatz Amazon hervor und l?sst Sie aus der Konkurrenz herausstechen.

Achtung, Spoiler!

Zum Thema EBC/A+ Content bereiten wir in Kürze noch einen separaten und ausführlichen Artikel für Sie vor.

Produktinformationen – Die wichtigsten Details auf einen Blick!

Abbildung 3: Darstellung der Produktinformationen im unteren Teil der Produktdetailseite auf Amazon

Noch ein Bereich, den Sie als Seller direkt beeinflussen k?nnen. Hinterlegen Sie im Backend die wichtigsten Details zu Ihren Produkten. Diese werden dann für den Kunden sichtbar in einer Tabelle auf der Produktdetailseite ausgespielt.

Gerade bei Produkten mit vielen unterschiedlichen Varianten macht es durchaus Sinn, technische Details wie Abmessungen, Gr??en, etc. nochmal in einer übersichtlichen Tabelle aufzuführen.

Kommen wir nun zum letzten Abschnitt der Produktdetailseite – den Kundenbewertungen

Abbildung 4: Kundenrezensionen auf Amazon

Eine zentrale Rolle bei der Kaufentscheidung sind die Erfahrungen und Bewertungen anderer Kunden, die das Produkt bereits gekauft und ausprobiert haben. Jeder K?ufer hat auf Amazon die M?glichkeit, das bereits gekaufte Produkt zu bewerten und eine Rezension mit Texten, Bildern und Videos zu verfassen.

Doch hier kommt die Krux:

Auf diesen Bereich k?nnen Sie als Seller leider keinen direkten Einfluss nehmen.

Solange Sie gute Bewertungen von Kunden erhalten, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Im Gegenteil der Rank Ihrer Produkte auf Amazon wird dadurch positiv beeinflusst.

Doch was tun bei negativen Bewertungen?

Sie haben jederzeit die M?glichkeit, auf Kundenbewertungen zu reagieren. Gerade bei negativen Rezensionen sollten Sie dies auch tun. Gehen Sie individuell auf das Problem des Kunden ein und bieten Sie einen L?sungsvorschlag. Bleiben Sie dabei stets freundlich und sachlich. In der Regel wissen es Kunden zu sch?tzen, wenn sich ein H?ndler die Zeit nimmt und auf die negativen Anmerkungen reagiert.

Fazit

Grunds?tzlich gilt beim Aufbau der Amazon Produktdetailseite: Der Kunde steht im Vordergrund! Dabei kann es durchaus helfen, sich einmal selbst in den Prozess einer Kaufentscheidung auf Amazon hineinzuversetzen, so wie wir dies beispielhaft zu Beginn dieses Artikels getan haben. Wechseln Sie die Perspektive! Was geht dem Kunden beim Kauf eines Produktes durch den Kopf? Auf welche Faktoren achtet er besonders? Welche scheinen hingegen eher zweitranging? Wie wandert der Blick auf der Produktdetailseite?

Schauen Sie sich auch den Wettbewerb an! Was gef?llt Ihnen ganz pers?nlich an guten Produktdetailseiten der Konkurrenz? Was missf?llt eher?

Schlagen Sie eine Brücke zwischen der SEO-Optimierung auf der einen und einer ansprechenden optischen Gestaltung Ihrer Inhalte auf der anderen Seite. Achten Sie dabei stets darauf, dass Sie Inhalte hochwertig, strukturiert und individuell zugeschnitten auf Ihr Produkt und Ihre Marke pr?sentieren.

Denn eines haben wir gelernt: ?Der erste Eindruck entscheidet.“

Manuel Kretschmer

Manuel Kretschmer

Founder AMZ Controlling

Quellenangaben Abschnitt 1:?Vgl. K?ber, Benno (Hrsg.); Stummeyer, Christian: ?Amazon für Entscheider. Strategieentwicklung, Implementierung und Fallstudien für Hersteller und H?ndler.“, Springer Gabler, 2020, Ingolstadt

Quellenangaben Abschnitt 2:?Vgl. Plath, Alexander: ?Der erste Eindruck – warum er für Sie so wichtig ist.“. In: https://alexanderplath.com/der-erste-eindruck/ (02.09.2020)

Vgl. Jimenez, Fanny: ?Der erste Eindruck bleibt – weil er stimmt.“ In: https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article114446800/Der-erste-Eindruck-bleibt-weil-er-stimmt.htmlver?ffentlicht am 14.03.2013 (02.09.2020)

Quellenangaben Abschnitt 3:?Vgl. Fuchs, Jochen G.: ?Erste Schritte zur optimalen Produktdetailseite bei Amazon.“ In: https://t3n.de/news/amazon-seo-produktdetailseite-857666/ ver?ffentlicht am 24.09.2017 (03.09.2020)

Quellenangaben Abschnitt 4:?Vgl. Kretschmer, Manuel: ?Die Amazon DNA. Entschlüssele den Bestsellercode.“, BoD – Books on Demand, 2019, Norderstedt

Vgl. Bruns, Stephan; Fries, Trutz: ?Amazon Marketplace. Das Handbuch für Hersteller und H?ndler.“, Rheinwerk, 2017, Bonn

Vgl. Kollewe, Tobias; Keukert, Michael: ?Praxiswissen E-Commerce. Das Handbuch für den erfolgreichen Online-Shop.“, O′Reilly, 2014, K?ln

Vgl. Amazon in Seller University: ?Was macht eine gute Produktdetailseite aus?“ In: https://sellercentral-europe.amazon.com/learn/courses?ref_=su_courses_c148_m537&moduleId=537&modLanguage=German&videoPlayer=airy(04.09.2020)

Vgl. Aufzug, Marc; Bors, Dominik: ?E-Commerce mit Amazon. Das Praxishandbuch für Markenhersteller, Vendoren und Seller.“, O′Reilly, 2019, Heidelberg

Vgl. Holzapfel H.: ?Mehr Erfolg mit Amazon aus Sicht eines Hausger?teherstellers.“ In: Stummeyer C., K?ber B. (Hrsg.): ?Amazon für Entscheider.“ Springer Gabler, 2020, Wiesbaden

Vgl. Kre?, Felix; Engelen, Monika: ?Verkaufen auf Amazon. Betrachtung von Erfolgsfaktoren und praktische Anwendung zum Start des Verkaufs auf Amazon.“ Technology, Art, Sciences TH K?ln, 2018, K?ln

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Bildnachweise:

Abb. 1: https://www.amazon.de/nomo-MOSQUITO-gegen-Mücken-Mückenschutz/dp/B07TZP84RQ/ref=redir_mobile_desktop?ie=UTF8&aaxitk=fb2qR8oQu9y5I9c22RD9qg&hsa_cr_id=3862702410102&pd_rd_r=84959346-af62-4465-aa48-507c5d9e1d2a&pd_rd_w=trCE2&pd_rd_wg=7Mnhh&ref_=sbx_be_s_sparkle_mcd_asin_0_img

Abb. 2: https://www.amazon.de/nomo-MOSQUITO-gegen-Mücken-Mückenschutz/dp/B07TZP84RQ/ref=redir_mobile_desktop?ie=UTF8&aaxitk=fb2qR8oQu9y5I9c22RD9qg&hsa_cr_id=3862702410102&pd_rd_r=84959346-af62-4465-aa48-507c5d9e1d2a&pd_rd_w=trCE2&pd_rd_wg=7Mnhh&ref_=sbx_be_s_sparkle_mcd_asin_0_img

Abb. 3:?https://www.amazon.de/nomo-MOSQUITO-gegen-Mücken-Mückenschutz/dp/B07TZP84RQ/ref=redir_mobile_desktop?ie=UTF8&aaxitk=fb2qR8oQu9y5I9c22RD9qg&hsa_cr_id=3862702410102&pd_rd_r=84959346-af62-4465-aa48-507c5d9e1d2a&pd_rd_w=trCE2&pd_rd_wg=7Mnhh&ref_=sbx_be_s_sparkle_mcd_asin_0_img

Abb. 4: https://www.amazon.de/nomo-MOSQUITO-gegen-Mücken-Mückenschutz/dp/B07TZP84RQ/ref=redir_mobile_desktop?ie=UTF8&aaxitk=fb2qR8oQu9y5I9c22RD9qg&hsa_cr_id=3862702410102&pd_rd_r=84959346-af62-4465-aa48-507c5d9e1d2a&pd_rd_w=trCE2&pd_rd_wg=7Mnhh&ref_=sbx_be_s_sparkle_mcd_asin_0_img

Seller vs. Vendor – Welches Amazon-Modell eignet sich am besten?

Amazon Seller und Amazon Vendor im Vergleich

Seller vs. Vendor – Welches Amazon-Modell eignet sich am besten?

Herzlich Willkommen im Amazon-Dschungel! Sie m?chten gerne Ihre Produkte auf Amazon verkaufen und wissen nicht, wo Sie mit Ihrer Recherche anfangen sollen?

In unserem nachfolgendem Artikel kl?ren wir Sie über die grundlegenden ersten Schritte beim Verkaufen auf Amazon auf.

Welches Amazon-Programm passt zu Ihnen? Amazon Seller oder Amazon Vendor, das ist eine ersten Fragen, die Sie sich stellen sollten bevor Sie mit dem Verkaufen loslegen. Den Unterschied Seller Vendor und die Vor- und Nachteile Seller und Vendor bringen wir Ihnen in den nachfolgenden Zeilen ein wenig n?her:

Amazon Seller, was genau versteht sich unter dem Begriff?

In einfachen Worten gesagt, ist ein Amazon Seller ein H?ndler, der den Amazon Marktplatz zumVertreiben seiner Produkte nutzt. Er agiert als Drittanbieter (3rd Party) und verkauft die seine eigenen Produkte und Handelsware über sein eigenes Verk?uferkonto.

Das Amazon Seller Central zum verwalten und Steuern der Produkte

Amazon Seller verwalten Ihre Produkte über das Amazon Seller Central. Das ist die offizielle Benutzeroberfl?che und das Backend von Amazon für H?ndler. Dort sind alle wichtigen KPI’s, sowie Lagerbestand, Artikeldetails und Bestellungen abgebildet. Die Produktportfolios und VK Preise k?nnen dort bearbeitet werden und auch Werbeanzeigen k?nnen direkt im Amazon Sellercentral aufgesetzt und betreut werden. Hat der H?ndler seine Marke bei Amazon registriert, hat er zudem die Hoheit über die Artikelgestaltung und es stehen Funktionen wie unter Anderem A+ Content (erweiterte Produktbeschreibung), Brand Store (Markenshop auf Amazon) sowie das Werbeformat ?Sponsored Brands“

Beim Seller-Programm wird zwischen den Modellen Amazon FBA (Abkürzung für ?Fulfillment bei Amazon“) und Amazon FBM (Abkürzung für ?Fulfillment by Merchant“), also Eigenversand, unterschieden.

Amazon FBA und Amazon FBM, was ist hier der genaue Unterschied?

Beim Amazon FBM-Modell ist ausschlaggebend, dass der Seller nicht nur für den Verkaufspreis, die textliche und grafische Gestaltung des Produktes verantwortlich ist, sondern darüber hinaus auch den Versand and den Endkunden, sowie m?gliche Rücksendungen und auch für den Kundensupport die Verantwortung tr?gt. Amazon wird hier lediglich als Verkaufsplattform genutzt. Sowohl das administrative, als auch das operative Gesch?ft bleibt vollst?ndig in den H?nden des Sellers.

Amazon FBA, viele Vorteile für H?nder

Beim Amazon FBA-Modell hingegen nimmt Amazon dem Seller gegen eine Gebühr ein wenig Arbeit ab: Lagerung, Verpackung und Versand übernehmen bei diesem Modell Mitarbeiter von Amazon selbst. Allerdings sind die Produkte weiterhin bis zum Zeitpunkt des Verkaufes an den Endkunden Eigentum des Sellers. Dass sich die Ware in den Lagerh?usern von Amazon befindet, spielt dabei keine Rolle. Amazon Seller haben weiterhin die volle Kontrolle über die Preis- und Produktgestaltung, sowie Werbestrategie.

Für den Endkunden ist es übrigens einsehbar, ob ein Produkt durch den H?ndler selbst oder durch Amazon versandt wird. Wird das Produkt durch Amazon verkauft, ist das in der Buybox (Einkaufwagenfeld) vermerkt (siehe Abbildung). Wird das Produkt durch den H?ndler verkauft, steht an der Stelle von Amazon stattdessen der Markenname ?Verkauf durch xxxxx“.

Amazon Vendor, was steckt hinter diesem Amazon Programm?

Das Amazon Vendor-Programm zu nutzen, ist nur m?glich, wenn man von Amazon explizit dazu eingeladen wird. üblicherweise werden nur vielversprechende Drittanbieter, wie gro?e Unternehmen und bekannte Marken, ins Vendor-Programm eingeladen. Dabei verkaufen sie ihre Produkte in gro?en Mengen an Amazon und Amazon übernimmt dann den Verkauf an den Endkunden.

Da die Ware dann im Besitz von Amazon ist, kümmert sich der Online-Gigant auch selbstst?ndig um die Preisgestaltung, den Verkauf und den Versand der Ware. Ab dem Zeitpunkt, zu dem ein Vendor Amazon seine Ware verkauft hat, liegt der weitere Verkaufsprozess vollst?ndig in den H?nden von Amazon.

Das Amazon Vendorcentral zur Steuerung der einzelnen Vorg?nge

Vendoren verwalten ihre Produkte über das Vendorcentral von Amazon, welches ?hnlich wie das Sellercentral aufgebaut ist, jedoch oftmals stark veraltet wirkt.

Der Endkunde erkennt, dass ein Produkt im Amazon Vendor Programm verkauft wird, wenn in der Buy-Box ?Verkauf und Versand durch Amazon“ steht.

Amazon Seller oder Amazon Vendor: Welche Vor- und Nachteile haben die beiden Programme?

Natürlich haben beide Verkaufsprogramme mehrere Vor- und Nachteile, die im Folgenden anschaulich dargestellt werden.

Amazon Seller: Erl?uterung der Vor- und Nachteile des Seller-Programms

Wer als Seller auf Amazon agiert, besitzt im Gro?en und Ganzen viel mehr Kontrolle: Da Seller den Amazon Marktplatz lediglich als Vertriebskanal nutzen, sind sie dementsprechend frei in der gesamten Gestaltung. Sie verkaufen die Produkte über den Amazon Marktplatz direkt an den Endkunden und legen ihre eigenen Preise fest. Seller gestalten auch das Produktportfolio und die Werbeanzeigen ganz nach ihrem Geschmack. Ebenfalls vorteilhaft, ist der direkte Kontakt zum Endkunden.

Allerdings gibt es natürlich auch Nachteile bei dem Amazon Programm. Dadurch, dass Seller sehr eigenst?ndig handeln k?nnen, haben sie dementsprechend auch einen hohen Aufwand und ebenfalls ein h?heres Risiko. Wenig überraschend kaufen Konsumenten natürlich eher Produkte von Marken die sie bereits kennen oder die viele positive Bewertungen haben, als No-Name-Produkte mit kaum Bewertungen. Solche Produkte haben dementsprechend auch ein niedrigeres Absatzpotential als Produkte, hinter denen Amazon selbst als Verk?ufer steht. Das Kundenvertrauen muss hierbei also von Null auf aufgebaut werden. Um gut zu performen, haben Amazon Seller haben vor allem zu Beginn einen enorm hohen Aufwand.

Amazon Vendor die Vor- und Nachteile des Programms

Amazon Vendor: Was sind hier die Vor- und Nachteile?

Ein riesiger Vorteil aus Kundensicht ist – wie schon erw?hnt – wenn Amazon selbst den Verk?ufer darstellt. Es besteht ein hohes Kundenvertrauen, denn das Label ?Verkauf und Versand durch Amazon“ stellt automatisch einen gro?en Vertrauensbeweis dar und ein Kauf kommt schnell zustande. Für Vendoren hei?t das konkret: Wenn Amazon als Verk?ufer fungiert, wird die Auffindbarkeit von Produkten verbessert, es werden mehr Verk?ufe generiert und demnach entsteht ein hohes Absatzvolumen.

Auf der anderen Seite muss man sich darüber im Klaren sein, dass Vendoren wenig Kontrolle haben, da diese an Amazon abgegeben wird. Vendoren agieren nicht mehr als H?ndler, sondern als Lieferant der Ware und sind daher stark von Amazon abh?ngig. Amazon hat die volle Macht über Produktportfolio, Preisgestaltung und Lagerbest?nde – der Vendor kann hier nur ?nderungsvorschl?ge anstatt ?nderungen machen. ?Vendoren sind nicht wirklich flexibel und Verhandlungen mit Amazon k?nnen schwierig und langwierig sein.

Vorteile/Nachteile Vendor/Seller: Welches Programm ist nun das Bessere?

So sch?n auch ein perfektes Erfolgsrezept w?re, es gibt keins. Beide Programme haben Vor- und Nachteile, daher l?sst sich nicht sagen, dass ein Programm empfehlenswerter ist, als das andere. Wer auf Amazon verkaufen will muss individuell für sein Unternehmen abw?gen, welches Programm besser geeignet ist.

Dabei darf natürlich nicht au?er Acht gelassen werden, dass nicht jeder als Vendor auf Amazon verkaufen darf bzw. kann. Und wer einmal als Vendor auf Amazon verkauft, kann leider nicht ganz so einfach wieder zurück zum Seller-Programm.

Sicher ist auf jeden Fall Eins: Wenn Amazon Sellern die Chance gibt zum Vendor aufzusteigen, sollte man sich die Entscheidung gut überlegen und das Angebot nicht gleich voreilig annehmen.

Manuel Kretschmer

Manuel Kretschmer

Founder AMZ Controlling

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2020 und Corona – Ein gutes Jahr um auf Amazon zu verkaufen?

Die Auswirkungen Coronakrise auf Amazon

2020 und Corona - Ein gutes Jahr um auf Amazon zu verkaufen?

Lesedauer: 5 Minuten

Amazon ist heute die drittgr??te Suchmaschine der Welt und bei konkreten Produktsuchen die Nummer eins. Was Amazon so einzigartig macht, ist, dass Kunden, die dort nach Produkten suchen, bereits eine Kaufabsicht haben. Aber welche Auswirkungen hat die Corona Krise im Jahr 2020 auf den bislang so erfolgreichen Marktplatz? ?

Amazon dank Corona im Rekordhoch

Die Corona Pandemie erschien aus dem Nichts und stellt die Wirtschaft vor ganz neue Herausforderungen: Etliche Einzelh?ndler, Selbstst?ndige und Start-Up’s k?mpfen um Ihre Existenz, zahlreiche Arbeitspl?tze sind gef?hrdet. Und noch immer ist nicht abzusehen, welche Auswirkungen die Krise in den n?chsten Monaten mit sich bringt.?

Im Vergleich zum station?ren Handel boomt der Online-Handel. Amazon als?Vertriebskanal ist daher attraktiver denn je. Der Marktplatz Amazon ist einer der gro?en Gewinner dieser Zeit, da die Einkaufs-Bereitschaft im Internet durch die Krise enorm gestiegen ist.

Auch an der B?rse macht sich der Online-H?ndler überaus positiv bemerkbar: Trotz der Virus-Krise liegt der Kurs im Juni 2020 fast 40% h?her als Ende 2019. Oder hei?t es für Amazon dann besser,?dank?der Virus-Krise? [1]

Am Montag, 06.07.2020 knackt die Amazon-Aktie sogar einen neuen Rekord und schie?t zum ersten Mal in der Geschichte über 3000 US-Dollar. Von negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie ist für den Online-H?ndler definitiv keine Spur. [2]?

Vgl. o.A.: "Amazon Aktie - 8000 Prozent Kursgewinn! Jetzt noch ein Kauf?", online: https://aktienfinder.net/blog/amazon-aktie-8000-prozent-kursgewinn-jetzt-noch-ein-kauf/ [Zugriff am 07.07.2020]

Ist Amazon als Marktplatz für mein Unternehmen relevant?

Laut dem Technologieunternehmen BigCommerce [3] sind Online-Marktpl?tze zu wichtigen digitalen Marketingkan?len geworden. Daher ist es für fortschrittliche, moderne Unternehmen in 2020 unumg?nglich sich mit dem Verkaufen auf Amazon zu besch?ftigen, wenn sie in der E-Commerce Welt an die Spitze wollen. Wie mittelst?ndische Unternehmen vom Verkaufen auf Amazon profitieren k?nnen, erfahren Sie?in diesem Blogartikel.?

9 von 10 Verbrauchern überprüfen vor Ihrem Einkauf die Preise auf Amazon. Die Frage, ob eine Amazon-Pr?senz sich für Unternehmen im Jahr 2020 lohnt, erübrigt daher sich von selbst. Dennoch sollten sich Unternehmen, die sich mit Ihrer Online-Pr?senz auseinandersetzen, folgende Fragen stellen:

      • Ist Amazon FBA (Fulfilment by Amazon) und das Konzept welches bereits von Millionen Verk?ufern genutzt wird, erreichbar und nachhaltig
      • K?nnen Unternehmen auf Amazon verkaufen, ohne ihre Markenidentit?t und ihre Werte zu kompromittieren?
      • Und sollte Amazon als zus?tzlicher Vertriebskanal oder als Kerngesch?ft angesehen werden?

Wie erh?ht Amazon meine Reichweite?

Es steht au?er Frage, dass Unternehmen durch das Verkaufen auf Amazon eine bedeutend hohe Online-Pr?senz aufbauen. Die Herausforderung besteht aber darin, die gewünschte Sichtbarkeit in dem scheinbar endlosen Meer des Wettbewerbs zu erreichen.

Hier eine Hausnummer: über 3 Milliarden Produkte werden auf den Amazon-Marktpl?tzen verkauft. über 50% aller Produktsuchen beginnen auf Amazon.

Verkaufen auf Amazon zur Coronakrise

Um heutzutage Top-Seller auf Amazon zu werden und eine hohe Reichweite zu erzielen, reichen grundlegende Produktoptimierungen und einfache Wachstumsstrategien nicht mehr aus. Vielmehr muss man sich intensiv mit dem Markt, den Kategorien, den Produkten und vor allem dem Zielkunden auf Amazon besch?ftigen. Konnte man vor 3-4 Jahren noch mit wenig Aufwand und ein paar Tricks innerhalb von weniger Wochen zumTopseller werden, ben?tigt es heute vor allem eine langfristig agile und funktionierende Wachstums- und Werbestrategie für die eigene Marke.

Laut einer Statistik ist USA mit Abstand der gr??te Amazon-Markt. Im Jahr 2018 wurden hier allein 160,15 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Auf dem zweiten Platz folgt Deutschland mit 20 Milliarden Dollar. ?Gro?britannien besetzt den dritten Platz mit 14,5 Milliarden Dollar in 2018.

Wenn Sie also verstehen, wie der Amazonen A9-Algorithmus auf diesen Marktpl?tzen funktioniert, werden Sie mehr Kunden erreichen, als je zu vor – und das weltweit.

Welche Rolle spielt Amazon innerhalb meines Kerngesch?fts?

Viele Unternehmen befürchten, dass sie durch das Listen Ihrer Produkte bei Amazon ihre Verk?ufe vom eigenen Online-Shop weglenken k?nnten. Diese Befürchtungen bewahrheiten sich meistens jedoch nicht.

Wenn Verbraucher über externe Suchmaschinen (wie Google, Bing oder Yahoo) nach Ihrer Marke oder Ihren Produkten suchen, sollte Ihr Online-Shop SEO korrekt implementiert sein?um sicherzustellen, dass Sie immer über den Amazon-Eintr?gen erscheinen. Die meisten Unternehmen verwenden zudem Werbe- oder Marketingkampagnen, die den Verkehr auf ihre Websites lenken.

Dennoch entstehen für Unternehmen, die den Gro?teil Ihrer Verk?ufe weiterhin über den eigenen Online-Shop abwickeln m?chten, beachtliche Vorteile beim Verkaufen auf Amazon:

Die New York Times berichtete [4], dass etwa 70 Prozent der Wortsuchen, die auf Amazon durchgeführt werden, allgemeine (generische) Produktbegriffe sind. Es wird also eher nach “Laufschuhe” gesucht, als nach spezifischen Markennamen, wie z.B. “Nike” oder “Nike Laufschuh”.

Mit der richtigen Amazon Strategie würde Ihre Marke also ebenfalls bei allgemeinen Produktsuchbegriffen in Ihrer Kategorie erscheinen. Dadurch haben Sie eine enorm hohe Reichweite und erreichen neue Kunden.

Wir erinnern uns: über 50% aller Online-K?ufe finden bei Amazon statt.

Und nun stellen Sie sich mal vor, was für Verkaufszahlen Ihnen entgehen, wenn ein potentieller Kunde nach einem Produkt, welches Sie vertreiben, bei Amazon sucht, es dort aber nicht gelistet oder schlecht dargestellt wird.

Wie kann Amazon mein Kerngesch?ft st?rken?

Amazon ist sozusagen Ihre digitale Visitenkarte. Kunden, die Ihre Produkte offline oder in Ihrem Online-Shop sehen, werden sich Ihr Produkt h?chstwahrscheinlich auch bei Amazon anschauen wollen. Dort lesen Sie echte Kundenbewertungen, schauen sich die Produktdarstellung an und k?nnen prüfen, ob der Preis dort eventuell niedriger ist.

Einen Amazon Account als digitale Visitenkarte nutzen

Denken Sie an Ihre eigenen Einkaufsgewohnheiten – andere Menschen gehen genauso vor.

Umgekehrt werden Kunden, die Ihr Produkt bei Amazon finden, auf Ihren Online-Shop gehen und aufgrund von Garantien, Kundenbetreuung etc. vielleicht sogar darüber kaufen.

Tats?chlich ergab eine Studie von Arvato Bertelsmann, dass 15 % der Amazon-Kunden das gleiche Produkt im offiziellen Online-Shop kaufen würden, aber nur 6 % in umgekehrter Richtung. [5]

Konkret bedeutet das also, dass ein Unternehmen durch Amazon enorm an Sichtbarkeit und Reichweite gewinnt und das Kerngesch?ft durch Amazon zus?tzlich vorangetrieben wird. Es entstehen wertvolle Synergieeffekte für Ihr Unternehmen.

Selbst wenn Sie nicht die Absicht haben, viel über Amazon zu verkaufen – Stellen Sie sicher, dass Ihre digitale Visitenkarte dort immer aktuell und ansprechend gestaltet ist.

Sehen wir uns das Ganze mal genauer an:

Nach eigenen Angaben von Amazon bleiben 70% der Kunden auf der ersten Seite der Suchergebnisse. Ihr Ziel muss es daher sein, Ihre Produkte auf der ersten Seite zu platzieren. Das ist allerdings nicht ganz so einfach. Denn die blo?e Auflistung von Produkten bedeutet nicht, dass Sie bei gewünschten Suchbegriffen auch auf der ersten Seite erscheinen.

Wichtige KPIs, wie unter anderem die Click-Through-Rate und die Absatzzahl definieren, wie der Amazon-Algorithmus das Ranking definiert. Es kann daher hilfreich sein, die Kaufabwicklung bewusst auf Amazon zu lenken, um ein besseres Ranking und eine bessere organische Sichtbarkeit auf den Amazon-Marktpl?tzen zu erreichen.

Mit einer Mischung aus externem Traffic, PPC-Strategien und SEO-Optimierungen haben wir von AMZ Controlling ein System geschaffen, das bereits Dutzenden von Unternehmen erm?glicht hat, auf Amazon effizient und langfristig zu skalieren.

Zusammengefasst: Darum sollten Unternehmen 2020 auf Amazon verkaufen

  • Hohe Reichweite: Unternehmen müssen auf Amazon sichtbar sein, da viele Kunden dort suchen
  • Corona-Gewinner: Amazon profitiert enorm von der Corona-Krise, da mehr Online eingekauft wird
  • Online-Pr?senz: Unternehmen müssen ebenfalls eine Online-Pr?senz au?erhalb von Amazon haben
  • Digitale Visitenkarte: Die Pr?senz bei Amazon muss optimiert und die Markenidentit?t gest?rkt werden
  • Wachstum: Es muss eine Strategie für das langfristiges Wachstum bei Amazon entwickelt werden
  • Sichtbarkeit: Produkte müssen bei Amazon an relevanten Stellen sichtbar sein
  • Internationale Marktpl?tze: Unternehmen müssen den weltweiten Einfluss, den Amazon hat, optimal nutzen
  • Synergieeffekte: Wenn Ihr Unternehmen und Amazon in Verbindung miteinander richtig eingesetzt werden, entstehen Synergieeffekte: Gegenseitige F?rderung in Bezug auf Verkaufsvolumen, Ranking und Sichtbarkeit

Quellen:

[1] Vgl. o.A.: ?Amazon-Aktie im Fokus: Internet-Krake wird immer gr??er und m?chtiger.“, online: https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/corona-profiteur-amazon-aktie-im-fokus-internet-krake-wird-immer-groesser-und-maechtiger-8967169 [Zugriff am 07.07.2020]

?

[2] Vgl. o.A.: ?Neuer Rekord: Amazon-Aktie springt zum ersten Mal über 3000 US-Dollar.“, online: https://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/neuer-rekord-amazon-aktie-springt-erstmals-ueber-3000-us-dollar_id_12180684.html [Zugriff am 07.07.2020]

?

[3] Vgl. Dayton, E.: ?Amazon Statistics You Should Know: Opportunities to Make the Most of America’s Top Online Marketplace”, online: https://www.bigcommerce.co.uk/blog/amazon-statistics/ [Zugriff am 06.07.2020]

?

[4] Vgl. Creswell, J.: “How Amazon Steers Shoppers to Its Own Products”, online: https://www.nytimes.com/2018/06/23/business/amazon-the-brand-buster.html [Zugriff am 06.07.2020]

?

[5] Vgl. O.A.: “Marktpl?tze kannibalisieren Vertriebskan?le nicht”, online: https://www.brandora.de/News/NewsHomeDetails?DID=29160 [Zugriff am 06.07.2020]

Die Mehrwertsteuersenkung 2020: Das muss man beim Verkaufen auf Amazon beachten

Mehrwertsteuersenkung auf Amazon aufgrund der Coronakrise

Die Mehrwertsteuersenkung 2020: Das muss man beim Verkaufen auf Amazon beachten

Lesedauer: 5 Minuten

Darum geht es im Konjunkturpaket 2020

Die Gro?e Koalition hat in Folge der Corona-Krise ein Konjunkturpaket vorgelegt, welches unter anderem die befristete Absenkung der Umsatzsteuer ab dem 01.07.2020 bis zum 31.12.2020 vorsieht. 

Aber worum geht es hier genau? Welche genauen Fragestellungen und Problematiken beim Verkaufen auf Amazon mit der Umsatzsteuersenkung einhergehen, haben wir in Kooperation mit Sebastian Schie?ling, Steuerberater der Kanzlei Steuerteam GmbH, für Sie ausgearbeitet.

Das Konjunkturpaket 2020 und die Auswirkungen

Worum geht es?

Die Gro?e Koalition hat sich am 03.06.2020 auf ein Konjunkturprogramm verst?ndigt. Ziel dieses ?Konjunktur- und Zukunftspaketes“ ist es, Arbeitspl?tze zu sichern und die, durch die Corona-Krise geschw?chte, Wirtschaft wieder anzukurbeln. Das 130-Milliarden Euro schwere Programm beinhaltet unter anderem die Senkung der Umsatzsteuer und die Entlastung für Familien, Wirtschaft und Kommunen.[1]

Ab wann gilt die Mehrwertsteuersenkung und wie ?ndern sich die Steuers?tze?

Die Umsatzsteuer soll von derzeit 19 Prozent auf 16 Prozent, bzw. von 7 Prozent auf 5 Prozent gesenkt werden. Diese Senkung soll befristet vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 gelten.

Mehrwertsteuersenkung Prozents?tze

Die vorgelegten Ma?nahmen sollen im Zweiten Gesetz der Umsetzung steuerlicher Hilfsma?nahmen zur Bew?ltigung der Corona-Krise (Zweites Corona-Steuerhilfegesetz) umgesetzt werden. Bisher (Stand 23.06.2020) liegt hierfür ein Gesetzesentwurf der Gro?en Koalition vor, welcher durch den Bundestag am 29.06.2020 verabschiedet werden und am selben Tag in einer Sondersitzung des Bundesrates beraten werden soll.[2] Erst wenn der Bundestag das Gesetz verabschiedet und der Bundesrat zugestimmt hat, kann das Gesetz durch den Bundespr?sidenten verkündet werden und Geltung entfalten.

Auch wenn die Beratungsunterlagen der verschiedenen Ausschüsse des Bundesrates daraufhin deuten, dass dem Zweiten Corona-Steuerhilfegesetz zugestimmt werden wird, ist die Senkung der Umsatzsteuer ist bisher noch nicht in trockenen Tüchern und k?nnte sowohl durch den Bundestag, als auch durch den Bundesrat noch gekippt werden.

***UPDATE ZUR MEHRWERTSTEUERSENKUNG***

UPDATE: Mittlerweile (Stand 29.06.2020) haben sowohl der Bundestag, als auch der Bundesrat dem Gesetzesentwurf zugestimmt. Nach Unterzeichnung durch den Bundespr?sidenten und Ver?ffentlichung im Bundesgesetzblatt wird dieses wirksam, was bereits zum 01.07.2020 geschehen soll. [3]

Befristete Mehrwertsteuersenkung in der Praxis

Welche praktischen Fragestellungen treten bei der befristeten Senkung der Mehrwertsteuer 2020 auf?

Die auftretenden Fragestellungen, welche sich durch die Senkung der Umsatzsteuer für die Praxis ergeben sind weitreichend. Im Kern wird es wohl meistens um Abgrenzungsfragen gehen – also auf welchen Zeitpunkt bei einer Leistungserfüllung zur Steuerberechnung abgestellt werden muss und welcher Mehrwertsteuersatz dann anwendbar ist. Mittlerweile hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) ein begleitendes Schreibenim Entwurf herausgegeben, welches verschiedenste Fragestellungen in diesem Zusammenhang erl?utert.

In diesem Blogbeitrag m?chten wir speziell darauf eingehen, welche steuerlichen Fragestellungen sich beim Verkaufen auf Amazon ergeben und wie diese Thematiken gel?st werden k?nnen.

Praktische Umsetzung der Mehrwertsteuersenkung auf Amazon

Der Amazon Marktplatz muss grunds?tzlich erst einmal in zwei Bereiche unterschieden werden: Das Verh?ltnis zwischen dem H?ndler und Amazon (B2B), sowie das Verh?ltnis zwischen dem H?ndler und dem Endkunden (B2C). In beiden Konstellationen werden Rechnungen gestellt, auf welche die Umsatzsteuer anf?llt. In eigens gestellten Rechnungen muss die korrekte Umsatzsteuer angegeben werden. Rechnungen, die der H?ndler von Amazon bekommt, sollten unbedingt auf ihre Korrektheit geprüft werden.

Steuersenkung aufgrund von Coronakrise

Corona Boom auf Amazon - ?nderungen für das Verkaufen bei Amazon im Zuge der Steuersenkung?

Der Corona-Lockdown war für Amazon ohnehin schon eine riesige Win-Situation. Durch die Mehrwertsteuersenkung werden die Ums?tze des Online-Gigants vermutlich noch weiter in die H?he gehen, da Menschen weiterhin bei Amazon kaufen werden. Ob die Mehrwertsteursenkung an den Kunden weitergegeben wird, ist allerdings abh?ngig davon, ob ein Unternehmen als Seller oder als Vendor bei Amazon verkauft.

Die Umsatzsteuersenkung für Vendoren

Beim Amazon Vendor-Programm verkauft der H?ndler im B2B-Verh?ltnis an Amazon Amazon selbst tritt als Verk?ufer auf und stellt die Rechnung an den Endkunden.?Vendoren müssen in diesem Fall lediglich die Abrechnungen auf die korrekte Umsatzsteuer prüfen, welche sie von Amazon erhalten.

Die Amazon Gebühren

Auch für die verschiedenen Gebühren bei Amazon f?llt die Mehrwertsteuer an. Diese Gebühren k?nnen sowohl Seller, als auch Vendoren betreffen. So werden im Seller-Programm u.a. Versandgebühren, die Abonnement-Gebühr und Kosten für Werbeanzeigen von Amazon an den H?ndler berechnet.

Abgrenzungsfragen sollten sich hier nicht ergeben, da Amazon die Rechnungen an den H?ndler jeden Monatsletzten, für den laufenden Monat stellt. Auf diesen Rechnungen werden alle Leistungen als Einzelpositionen für jeden einzelnen Tag im Monat aufgeführt.

HINWEIS: Alle eingehenden Amazon-Rechnungen zu Ende Juli sollten auf den korrekten Umsatzsteuerbetrag geprüft werden.

Die Umsatzsteuersenkung für Seller

Seller verkaufen ihre Produkte direkt an den Endkunden und stellen diesem die Rechnung, Daher müssen Seller sich eigenst?ndig mit der Umsatzsteuerthematik und der korrekten Rechnungsstellung befassen.

Bei der Abgrenzung und der Festlegung des korrekten Umsatzsteuersatzes ist in diesem Fall fraglich, welcher Zeitpunkt ma?geblich für dessen Festlegung ist: Bestellungsdatum? Rechnungsdatum? Versanddatum? Datum des Zahlungseingangs?

Eine Lieferung gilt im Umsatzsteuerrecht als dann ausgeführt, wenn der Leistungsempf?nger die Verfügungsmacht an der Ware erhalten hat. Wird die Ware an den Kunden versendet, so gilt in diesem Fall der Beginn des Versandablaufs als Leistungsdatum.

Der Umsatzsteuersatz bestimmt sich demnach grunds?tzlich nach dem Versanddatum.

Die Auswirkungen Mehrwertsteuersenkung auf Amazon

Praktische Umsetzung der Steuersenkung für das Verkaufen auf Amazon

Bei der Rechnungsstellung auf Amazon haben Seller verschiedene M?glichkeiten: Sie k?nnen die Rechnungen selbst schreiben und diese im Seller Central hochladen. Alternativ k?nnen Sie Tools nutzen, welche eine Anbindung zum Seller Central haben und die Rechnungsstellung automatisch übernehmen. Beispiele für solche Tools sind. Amainvoice oder den Umsatzsteuerberechnungsservice von Amazon.

Bei eigenen Rechnungen, welche in das Seller Central hochgeladen werden, müssen H?ndler darauf achten, dass sie den korrekten Umsatzsteuersatz auf der Rechnung anwenden. Die verschiedenen Tools übernehmen dies automatisiert, es ist davon auszugehen, dass dies rechtzeitig umgestellt sein wird.

HINWEIS: Kontaktieren Sie rechtzeitig Ihren Rechnungsdienstleister und fragen Sie dort an, ob von Ihrer Seite aus Handlungsbedarf besteht und stimmen Sie Prozesse in Ihrem Unternehmen ab.

Muss die Umsatzsteuersenkung an den Kunden weitergegeben werden?

Der Gesetzesentwurf zum Zweiten Corona-Steuerhilfegesetz sieht keine Verpflichtung zur Weitergabe der Steuersenkung an den Endkunden vor. Die Preispolitik bleibt dem Unternehmen selbst überlassen.

Welche Auswirkungen hat die Steuersenkung auf Amazon-Retouren?

Eine h?ufige Frage gilt der steuerlichen Behandlung von Retouren, also Bestellungen, die nach dem alten Umsatzsteuersatz berechnet wurden und zum Zeitpunkt der Geltung des neuen Umsatzsteuersatzes retourniert werden.

Bei einer Retoure handelt es sich um die Rückabwicklung eines Kaufes, bei dem immer die Umsatzsteuer zu erstatten ist, welche dem Kunden zum Zeitpunkt der Bestellung berechnet wurde.

Beispiele zur zeitlichen Abgrenzung des Umsatzsteuersatzes:

Umsatzsteuersenkung Regeln unter Beachtung der Lieferzeiten
Nico Hartlieb-Wagner

Nico Hartlieb-Wagner

Leiter Rechtsabteilung

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Quellen:

[1] Vgl. o.A.: “Ein ambitioniertes Programm”, online: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/konjunkturpaket-1757482 [Zugriff am 30.06.2020]

[1] Vgl. o.A.: “Sondersitzung zum Konjunkturpaket am 29.06.2020”, online: https://www.bundesrat.de/SharedDocs/pm/2020/010.html [Zugriff am 30.06.2020]

[3] Vgl. o.A.: “Bundesrat kompakt. Das Wichtigste zur Sitzung.”, online: https://www.bundesrat.de/DE/plenum/bundesrat-kompakt/20/991/991-pk.html?nn=4352766#top-1a [Zugriff am 30.06.2020]

[4] Vgl. Iser, J.: “Mehrwertsteuersenkung. Amazon kann sich freuen.”, online: https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-06/mehrwertsteuersenkung-effizienz-konjunkturpaket-bundesregierung-corona-krise [Zugriff am 30.06.2020]

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